Stadtteilfest Bramfeld – Die fröhliche Sommerparty für Groß und Klein!

Mit einem bunten Programm feiern wir vom 31. Mai bis 2. Juni das Bramfelder Stadtteilfest auf dem Marktplatz. Erstmals richten die Marktplatzgalerie und der Bramfelder Kulturladen das Fest gemeinsam aus – mit einem deutlich erweiterten Angebot und dem Fokus auf Familien und Kindern. Unterschiedliche Aktionen für Kinder, wie zum Beispiel ein Riesensandkasten, Karussells, Trampolin und vieles mehr bieten drei Tage lang Spaß und Spiel.

Leckeres Essen, kühle Getränke, Musik und zahlreiche Aktionen – Bramfelds Highlight am Wochenende!
Im Mittelpunkt steht das große Kulturprogramm auf zwei Bühnen. Hier gibt es abwechslungsreiche Live-Musik (über 10 verschiedene Bands), bezaubernde Kinderunterhaltung (Konzert, Mitmach-Zirkus, Zauberer) und kreative Gruppen aus dem Stadtteil (Chöre, Tanzschulen, Musikschule).
In den Abendstunden drehen wir die Musik etwas lauter und verwandeln den Marktplatz mit Bands und DJs in eine große Tanzfläche.
Genießen Sie das bunte Treiben bei einem kühlen Getränk im Liegestuhl am Sandkasten, auf einer der zahlreichen Sitzgelegenheiten oder tanzend vor der Bühne.
Am Sonntag werden wieder – wie gewohnt – Initiativen aus dem Stadtteil das Fest mit ihren fröhlichen Ständen bereichern und die beliebte Kinder-Rallye ausrichten.
Kommen Sie vorbei! Jeder Tag lohnt sich und hält viel Abwechslung bereit. Der Eintritt ist frei.
Wo: Marktplatz Bramfeld Herthastraße
Wann: Freitag, 31.05., 15–24 Uhr, Samstag, 01.06., 11–24 Uhr u. Sonntag, 02.06., 11–18 Uhr,
Eintritt frei! Infos unter: https://www.brakula.de/stadtteilfest/

Das QUARREE feiert den „Tag des Nachbarn“ und „Internationalen Kindertag“ mit einem bunten Programm

Am Freitag, den 31.05. und am Samstag, den 01.06.2024 wird im QUARREE gefeiert! Zum offiziellen „Tag des Nachbarn“ am Freitag und zum „Internationalen Kindertag“ und QUARREE Fun-Tag am Samstag gibt es ein buntes Programm mit vielen Aktionen für Groß und Klein.
„Das QUARREE ist das Nachbarschafts-Center für die ganze Familie in Hamburg Wandsbek. Da müssen wir den Tag des Nachbarn natürlich groß feiern“, sagt Centermanager Frank Klüter. „Und da der Internationale Kindertag auch noch auf den QUARREE Fun-Tag fällt, der jeden ersten Samstag des Monats stattfindet, haben wir uns mit vielen tollen Wandsbeker Partnern zusammengetan und für zwei Tage ein spannendes Programm auf die Beine gestellt. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher!“
Tag des Nachbarn am Freitag, den 31. Mai
Am Freitag findet von 10 bis 20 Uhr im QUARREE Lichthof ein buntes Programm statt: Verschiedenste Partner aus Wandsbek stellen sich vor und informieren über ihr Engagement. Am Glücksrad können die Besucherinnen und Besucher tolle Preise gewinnen und am am bunten Selfie-Point schöne und lustige Fotos und Videos machen. Kinder können zwischen 12 Uhr und 18:30 Uhr auf der Empore im Lichthof an kostenlosen Seifenworkshops mit UNICEF Hamburg teilnehmen und eigene Seifen zum Mitnehmen herstellen. Und von 11 bis 17 Uhr können sich die kleinen Besucherinnen und Besucher außerdem beim Kinderschminken im Lichthof bunte Motive auf die Gesichter malen lassen.
Vorführungen im Lichthof
• 15:00 Uhr Andrea Hey und Regina Schubert
• 16:00 Uhr Duo Faltenreich, Helmut Stuarnig mit Geige und Regine Münchow mit Akkordeon
• 16:30 Uhr Schüler des Recital Musikforums
• 18:30 Uhr Herr Löppmann, Gitarren Trio / Pop Songs
Treueaktion im QUARREE: Da viele Wandsbekerinnen und Wandsbeker das QUARREE sehr regelmäßig besuchen, gibt es anlässlich des „Tag des Nachbarn“ 2024 außerdem eine besondere Treueaktion: Am 31. Mai werden Treuekarten an der Besucherinfo und vom Moderator ausgegeben. Wer bis zum 05.07.2024 neunmal ins QUARREE kommt und sich dabei die Treuekarte abstempeln lässt, erhält einen CinemaxX-Kino Gutschein als Geschenk. Alle Infos unter https://quarree.de/treuekarte
Internationaler Kindertag und QUARREE Fun-Tag am Samstag, 1. Mai
Am Internationalen Kindertag stehen dann natürlich vor allem die jungen Besucherinnen und Besucher im Mittelpunkt der Aktionen im QUARREE.
Das Programm für Kinder im QUARREE Lichthof
10 – 18:30 Uhr: Seifenworkshop mit UNICEF Hamburg auf der Empore
10 – 14 Uhr: Kinderschminken von der BUDNIANER HILFE e. V.
11 – 17 Uhr: Basteln und Kinderschminken
12 – 17 Uhr: Bastian ist mit seiner Candy-Bar
13, 14, 15, 16 Uhr: Ukulele-Unterricht mit dem Musik-Pädagogen und Buch-Autor Michael Fromm
Vorführungen im Lichthof
• 11:00 Uhr Kindertanz der Tanzschule La Belle
• 11:30 Uhr Schüler des Recital Musikforums
• 12:00 Uhr Andrea Hey und Regina Schubert
• 13:00 Uhr Ukulele-Unterricht für Kinder ab 6 Jahren
• 13:30 Uhr Duo Faltenreich: Helmut Stuarnig, Geige, und Regine Münchow, Akkordeon
• 14:00 Uhr Ukulele-Unterricht für Kinder ab 6 Jahren
• 15:00 Uhr Ukulele-Unterricht für Kinder ab 6 Jahren
• 15:30 Uhr Schüler des Recital Musikforums
• 16:00 Uhr Ukulele-Unterricht für Kinder ab 6 Jahren
• 16:30 Uhr Kindertanz der Tanzschule La Belle
• 18:00 Uhr Claus-Peter Fleischhauer und Marion Klinger, Gitarre und Gesang
Außerdem erwartet das Glücksrad auch an diesem Tag die Besucherinnen und Besucher mit tollen Gewinnchancen, der bunte Selfie-Point steht für Fotos und Videos bereit und die Partner aus Wandsbek informieren über ihr Engagement. Vorbeikommen lohnt sich also an beiden Tagen für alle Wandsbeker und QUARREE-Fans.
Die Partner: Partner für das vielfältige Rahmenprogramm sind der Budnianer Hilfe e. V., UNICEF Hamburg und der Johanniter Regionalverband Hamburg, das Kulturschloss Wandsbek, die Bücherhallen Hamburg, die Cello Akademie Hamburg, die Guitar Nerds, das Jugendtheater Tarantella, die LaBelle Tanzschule, die Opern Factory und das Recital Musikforum Hamburg Wandsbek.
Mehr Infos zum QUARREE: auf quarree.de sowie auf auf Instagram und Facebook.

Fünf Jahre NABU-Volksinitiative „Hamburgs Grün erhalten“

Um den schleichenden Grünverlust durch die vielen Bauprojekte in Hamburg aufzuhalten, hatte der NABU 2017 die Volksinitiative „Hamburg Grün erhalten“ gestartet. Die Initiative mündete 2019 in den „Vertrag für Hamburgs Stadtgrün“ mit der Hamburger Bürgerschaft. Durch ihn konnte der NABU Bedeutendes für Hamburgs Natur erreichen.

Am 8. Mai 2019 beschloss die Hamburgische Bürgerschaft den „Vertrag für Hamburgs Stadtgrün“, zu deren Umsetzung sich der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg unmittelbar verpflichtet hat. Die zwischen der NABU-Volksinitiative „Hamburgs Grün erhalten“ und den Vorsitzenden der Regierungsfraktionen von SPD und Grünen ausgehandelte Vereinbarung ist auch fünf Jahre später ein herausragender Meilenstein für die Grünentwicklung in der Freien und Hansestadt Hamburg.

Für den Naturschutz in Hamburg erreichte der NABU mit dem Vertrag zwei entscheidende Erfolge: den dauerhaften Schutz von Grünflächen der Kategorien Landschaftsschutzgebiete, Biotopverbund und Grünes Netz und die Verbesserung der Naturqualität. So gibt es seit 2019 eine verbindlich festgelegte Gesamtfläche in Hamburg, die grün bleibt. Alle Naturschutzgebiete sind für jegliche Eingriffe tabu. Bei Flächen mit dem Schutzstatus Landschaftsschutzgebiet oder Biotopverbund kommt im Einzelfall ein Tauschmechanismus zum Trage. Wird eine dieser Flächen für den Wohnungsbau, Verkehrsinfrastruktur oder sonstige Bauprojekte in Anspruch genommen, muss diese verbindlich an anderer Stelle innerhalb der Hamburger Landesgrenzen kompensiert werden.

Die im Vertrag formulierten Vorgaben betreffen 90 Prozent der vorhandenen Freiflächen, darunter Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete, sowie Parkanlagen und Grünzüge einschließlich des Biotopverbunds. Die verbleibenden 10 Prozent der Hamburger Freiflächen bieten städtebaulichen Entwicklungsspielraum für die Stadt.

Mit Blick auf die Naturqualität profitiert vor allem der sogenannte durchschnittliche Biotopwert von Naturschutzgebieten von der Volksinitiative. Er muss seit 2019 fortlaufend gesteigert werden. Das bedeutet konkret: Wird auf einer bislang unbebauten Fläche gebaut und dadurch der Naturwert geschmälert, muss an anderer Stelle aufgewertet werden, etwa durch Extensivieren von Grünland, das Verbessern des Wasserhaushalts von Wäldern und naturnahes Waldbewirtschaften. Das ist nicht nur für den Naturschutz ein Gewinn, sondern auch für die Lebensqualität der Hamburger Bevölkerung.

„Die Volksinitiative des NABU hat sich wirklich gelohnt“, bekräftigt Malte Siegert, 1. Vorsitzender des NABU Hamburg. „So manche Inanspruchnahme von Grünflächen wird durch die Vereinbarung bereits im Vorfeld verworfen, völlig unbemerkt für die Öffentlichkeit. Dem Naturwert wird in Behörden und öffentlichen Unternehmen endlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt und die Naturschutzarbeit ist dank der Initiative finanziell besser ausgestattet. Das sind tolle Erfolge, die sich in den nächsten Jahren weiter positiv auf die Entwicklung Hamburgs positiv auswirken werden.“

Den Umsetzungsprozess der getroffenen Vereinbarungen wird der NABU Hamburg weiter kritisch und konstruktiv begleiten.

Alle Infos zu den Ergebnissen der NABU-Initiative unter www.NABU-Hamburg.de/gruen-erhalten

Aktuelles Phänomen: Die Gespinstmotte

Gespinstartige Netze und Kahlfraßschäden am Laub sorgen für Aufsehen

In den Monaten Mai und Juni sind u.a. am Weiß- und Rotdorn, an Traubenkirsche, verschiedenen Obstgehölzen und am Pfaffenhütchen gespinstartige Netze in Sträuchern und Baumkronen zu finden. Es sind die Gespinste der Gespinstmotten, die zu den Nachtfaltern zählen. Sie sind etwa 10 Millimeter große, sehr schlanke Schmetterlinge.

Ihre Eier legen sie überwiegend in den Monaten Juli und August an dünnen Zweigen ab. Die Raupen schlüpfen im Herbst und überwintern unter einer Sekretschicht. Ungefähr ab April beginnen sie, am austreibenden Laub zu fressen. Anfang Mai bauen sie dann ihre gespinstartigen Netze. Durch die enormen Fraßschäden werden die Gehölze zwar in ihrer Vitalität eingeschränkt, treiben meistens aber mit dem sogenannten „Johannistrieb“ bis Ende Juni, zumindest aber im Folgejahr, noch einmal aus. Befallene Gehölze sterben in der Regel nicht ab. Natürliche Gegenspieler sind Vögel und verschiedene Insektenarten, die sich von Gespinstmotten und deren Raupen ernähren.

Die durch die Raupen verursachten Kahlfraßschäden sowie die Gespinste werden von der Öffentlichkeit sehr besorgt wahrgenommen und zum Teil mit dem für den Menschen gefährlichen Eichenprozessionsspinner verwechselt. Die Gespinstmotte ist dagegen nicht gesundheitsgefährdend.

Die Gespinstmotte kann an ausgewählten, besonders intensiv genutzten Stellen unter anderem mit einem scharfen Wasserstrahl bekämpft werden. In den meisten Fällen regulieren sich die Populationen innerhalb kurzer Zeit jedoch von selbst, so dass auf eine Bekämpfung fast immer verzichtet werden kann.

Attraktive Blühflächen für Insekten gesucht

Unter dem Motto „Wir tun was für Bienen!“ veranstaltet die Berliner Stiftung für Mensch und Umwelt bereits zum neunten Mal ihren bundesweiten Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb. Prämiert werden insektenfreundliche Flächen und inspirierende Aktionen, die auch andere zum Teilnehmen motivieren. Jetzt planen und im Frühling loslegen! Es gibt Preise im Gesamtwert von über 10.000,- € zu gewinnen.

Nie war es wichtiger, eintönige Rasenflächen in summende Paradiese zu verwandeln. Gesucht sind nicht nur insektenfreundlich umgestaltete Privatgärten und Balkone, sondern auch Gärten von Firmen, Schulen, Kitas, Vereinen, Kleingärtnern sowie kommunale Flächen. Warum?

Unsere heimischen Wildbienen sind an viele gezüchtete Blumen nicht angepasst. „Um die biologische Vielfalt vor Ort zu fördern, wählen Sie am besten heimische Pflanzen, Wildstauden, Kräuter und Gehölze. Auch Strukturen wie Sandlinsen, Totholz und Wasserstellen gehören zu einem Naturgarten. Davon profitieren Vögel, Igel, Kröten, Eidechsen, Insekten und viele mehr“, so Dr. Corinna Hölzer, Leiterin der Stiftung für Mensch und Umwelt und Initiatorin von Deutschland summt!

Selbst 4 m2 kleine Wildblumenoasen können bereits die Bestäubervielfalt erhöhen, wie eine britische Studie zeigt (www.zeit.de/news/2022-03/20/vier-quadratmeter-hoffnung-fuer-insekten).

Die Fackel der Begeisterung weitertragen
Engagierte Gruppen oder Einzelpersonen lassen im Pflanzwettbewerb gemeinsam ihre Umgebung aufblühen. Mit Info-Aktionen und auf Social-Media zeigen sie auch anderen, was Bienen und Menschen glücklich macht. So werden auch Mitbürger*innen, Lokal­presse und Politik auf das wichtige Thema aufmerksam. Insbesondere Gruppen sind aufgerufen, teilzunehmen. Ob Sportverein, Doppelkopf-Runde, Kollegium, Nachbarschaft, Freundeskreis oder Familie: Alle können zu Schaufel und Pflanze greifen und Vielfalt schaffen. Gemeinsam macht es viel Laune, ist preiswert und geht schneller als allein.

Für die besten Beiträge winken Geldpreise bis 400,- €. In zehn Kategorien findet sich für jede Fläche eine Möglichkeit zur Teilnahme. Bis 31. Juli 2024 können alle Teilnehmer*innen ihre Bilder und Texte hier hochladen: www.wir-tun-was-fuer-bienen.de

Hintergrund zu Wildbienen und zur biologischen Vielfalt
Mittlerweile sind mehr als die Hälfte der 604 heimischen Wildbienen-Arten in ihrem Bestand bedroht. Die Ursachen für den Rückgang und die Gefährdung der Insekten liegen in der Zerstörung ihrer Nistplätze und in der Verminderung ihrer Nahrung. Dem wirkt die Initiative Deutschland summt! mit ihrem Pflanzwettbewerb seit 2016 entgegen.

Über die Stiftung für Mensch und Umwelt
Die Stiftung für Mensch und Umwelt ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Berlin. Sie realisiert eigene Projekte, unter anderem diesen Pflanzwettbewerb. Mit ihrer Bienen­schutz-Initiative Deutschland summt! lenkt sie seit 2010 die Aufmerksamkeit auf Möglichkeiten, dem rasanten Bienensterben entgegenzutreten. Es entstand ein Netz­werk aus über 35 Gemeinden, Kommunen und Landkreisen – alle setzen sich vor Ort für mehr biologische Vielfalt ein. In den vergangenen Jahren hat sich die Stiftung mit ihrem Naturgarten-Team auch in der naturnahen Gestaltung von Freiflächen im Wohnungsbau einen Namen gemacht. Mehr unter: www.stiftung-mensch-umwelt.de

Wandsbeker Sinfonieorchester – Sommerliches Abschlusskonzert

Das Wandsbeker Sinfonieorchester WSO lädt am Montag, 10. Juni ein zu einer Mozart-Soirée in die Aula der Rudolf Steiner Schule Rahlstedter Weg 60. Auf dem Programm stehen unter der Leitung des Dirigenten Wolf Tobias Müller Mozarts berühmte Sinfonia concertante  in Es-Dur für vier Soloinstrumente – Flöte, Oboe, Fagott, Horn – und Orchester, wie auch das anspruchsvolle Violinkonzert Nr. 5 A-Dur und seine auch für die Musiker selbst sehr beliebte Sinfonie Nr. 40 g-Moll. Dazu passt das ca. 200 Jahre später von Carl Arnold komponierte 1. Konzert für Klarinette und Streichorchester.
Ein runder Abend mit Restauration, gestellt von Lehrern, Eltern und Schülern einer 8. Klasse der Schule.
Die Solisten Ulrich Sennhenn, Britta missfeld, Uwe Stephenson, sind Mitglieder des WSO, der Hornist Sebastian Seidel, die Violinistin Dorit Essaadi aus Berlin und der Hamburger Klarinettist Stephan Dickmann stoßen freundlicherweise dazu.
Karten zu 20€ an der Abendkasse, im Vorverkauf zu 15€ in der VHS-Geschäftsstelle Berner Heerweg 183, im Weinshop des EKT Farmsen und bei www.eventim.de (Suche: WSO)

Langer Tag der Stadtnatur Hamburg – Extreme Vielfalt

Über 200 Veranstaltungen lassen Stadtbewohner*innen die Natur ganz neu entdecken. Der Schwerpunkt 2024 widmet sich der hoch spezialisierten Vielfalt in der heimischen Flora und Fauna. Doch nicht nur die Stadtnatur ist extrem – die Vielfalt der diesjährigen Veranstaltungen für alle Altersklassen ist es auch! Rausgehen, erleben, genießen, dazulernen: Das größte Naturevent Norddeutschlands findet in diesem Jahr am 15. und 16. Juni mit über 200 Veranstaltungen zu vielseitigen Naturthemen statt. Wer die vielfältigen Veranstaltungen besucht, ist mittendrin im Geschehen, erdet sich und schärft die Sinne für das Leben um sich herum, das im Alltag oft übersehen wird. In unmittelbarer Nähe, in Parks und Gärten, Auen und Flüssen, an Fassaden und Mauern, selbst in den Ritzen im Asphalt findet sich eine erstaunliche Vielfalt des Lebens. Der Lange Tag der StadtNatur bietet Quality Time im Grünen, mit fachkundiger Leitung und sympathischen Mitmenschen – für Alleinstehende und Familien, für ganz junge Leute genauso wie für ältere, für Naturkenner und Naturneulinge. Schirmherr des Langen Tags der StadtNatur ist Jens Kerstan, Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft. Schwerpunkt 2024: Natur mit Spezialbegabung! Wir sind umzingelt, im besten Sinn. Wir begegnen ihnen täglich, den vielen Spezialisten um uns herum – die große Vielfalt von Lebewesen in Flora und Fauna, mit denen wir Stadtmenschen unser ‚natürliches‘ Habitat teilen.

Am Langen Tag der StadtNatur stehen sie im Fokus – Spezialisten in Flora und Fauna, die im Verborgenen blühen, die Kunststücke des täglichen Überlebens praktizieren, die zur großen Vielfalt des Daseins beitragen, deren Anpassungsfähigkeit an eine sich rapide verändernde Lebenswirklichkeit verblüfft. Ihnen ist der diesjährige Schwerpunkt des Langen Tags der StadtNatur gewidmet. Die Teilnehmer*innen können bei den vielfältigen Veranstaltungen den Kräften der Natur nachspüren, die sich selbst an den unwirtlichsten Orten durchsetzen. In Hamburg und der Metropolregion führen Exkursionen zu Pflanzen und Tieren, die auf Salzwiesen, auf Brachflächen im Hamburger Hafen, in den Auenlandschaften der Tideelbe, in der Kalkberghöhle in Bad Segeberg oder in trocken-warmen Gebieten wie in der Lüneburger Heide und den Boberger Dünen ein Zuhause finden. Selbst Asphalt und Mauerwerk bieten Lebensräume, und sogar wildlebende Tiere suchen sich Nischen und werden zu perfekt angepassten Neu-Städtern.

Dem Einfallsreichtum der Natur sind scheinbar keine Grenzen gesetzt… Einige Beispiele für Veranstaltungen zum diesjährigen Schwerpunkt EXTREME VIELFALT: „200 Quadratmeter Tropen in Hamburg“, „Eine Wüste vor den Toren Hamburgs“, „Heißes Pflaster Altona“, „Besenhorster Sandberge“, „Pflanzenführung über Reeperbahn und St. Pauli“, „StadtMoos[1]Törn“, „Sand ohne Meer – Wanderdüne als Extremstandort“, „Leben am Himmel“, „Leben am Limit – Naturwunder der Elbtalaue“, „Extrem Wild“, „Vor den Deichen – Anpassungen an einen Extrem[1]lebensraum“, „Sauer macht erfinderisch“, „Extreme Vielfalt in klein und im Stein“, „Vom harten Leben unserer Stadtbäume“, Was wächst auf Bahnsteig, Gleisbett und Bahnhofsvorplatz“, u.v.m! (Alle Veranstaltungen: https://tagderstadtnaturhamburg.de/programm)

Was passiert noch am Aktionswochenende? Neben dem diesjährigen Schwerpunkt gibt es viele weitere Veranstaltungen, die alle fachkundig begleitet und geleitet werden. Naturhungrige Bürger*innen jeden Alters finden garantiert ihr Interessensgebiet oder ganz neue, überraschende Anregungen, die ihre unmittelbare norddeutsche Umgebung bereithält. Ein Aktionswochenende in ganz Hamburg und in allen benachbarten Kreisen und Landkreisen! Das Angebot umfasst Führungen zu Land und zu Wasser, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Boot, Aktionen für Kinder und Familien, für Kreative und Wissensdurstige. Achtsamkeits-Veranstaltungen helfen, die Sinne zu schärfen, Harmonie zu erfahren, die eigene Mitte auszuloten und auf die feinen Stimmen der Natur – den Wind im Gras, die Biene im Flug, das Zwitschern in den Baumkronen – zu lauschen. Erleben mit allen Sinnen! Einige Beispiele aus der langen Liste der diesjährigen Veranstaltungen: „Wiesensafari“, „Wunderwelt der Bienen und Wildbienen“, „Leben in und am Wasser“, „Die Arbeit eines Imkers“, „Wilde Lieblingsrezepte – Outdoorküche in der Stadt“, „Schreiben unter Bäumen“, „Biber-Forscher[1]Vormittag“, „Den Pflanzen ganz nah!“, „Poetisch-musikalische Reise zu den Wildkräutern“, „Libellen im Himmelmoor“, „Kompostieren, aber richtig“, „Naturnah gestalteter Kleingarten“, „Waldbaden“, „Wölfe in der Metropolregion“, „Stadtpark Yoga“, „Der Storch in der Elbtalaue“, „Mit dem Rad durch die Kirchwerder Marsch“, „Vom Wasserwerk zum Naturraum“, „Der Spatz braucht deine Hilfe“, „Urban Sketching“, „The weird and wonderful world of worms“, „Kanutour auf der Dove-Elbe“ „Exkursion zur Insel Neßsand“ (so beliebt, dass die Plätze ausschließlich verlost werden) u.v.m. (Alle Veranstaltungen: https://tagderstadtnaturhamburg.de/programm): Viele Beteiligte sorgen für abwechslungsreiche Veranstaltungen Alle Aktivitäten werden auch in diesem Jahr von engagierten Expert*innen begleitet. Traditionell beteiligen sich über hundert Organisationen und Einzelpersonen am Langen Tag der StadtNatur Hamburg, u.a. der Botanische Verein zu Hamburg, das Gut Karlshöhe, das Museum der Natur Hamburg, das Biosphaerium Elbtalaue, die Deichtorhallen, der GeoPark Nordisches Steinreich, das Museum Lüneburg, der Regionalpark Wedeler Au, die Stiftung Lebensraum Elbe, der Verein Jordsand, der NABU und BUND, Untere Naturschutzbehörden in der Metropolregion, die Hamburger Umweltbehörde BUKEA und viele mehr.

Der Lange Tag der StadtNatur ist ein Projekt der Loki Schmidt Stiftung, das in diesem Jahr zum 15. Mal stattfindet. LANGER TAG DER STADTNATUR HAMBURG EXTREME VIELFALT Sa., 15. und So., 16. Juni 2024 Das ganze Programm einsehbar ab 2. Mai auf www.tagderstadtnaturhamburg.de und in der App Natürlich Hamburg! Ab 27. Mai Anmeldung zu den einzelnen Veranstaltungen ebenda oder telefonisch 040 /2840998-44. Viele Veranstaltungen kostenlos!

Highlights der VHS Ost im Juni

Detaillierte Informationen zum umfangreichen Programmangebot sind stets aktuell unter www.vhs-hamburg.de zu finden. Das Team der VHS Ost informiert und berät telefonisch unter 040 / 428 853-0 oder per E-Mail unter ost@vhs-hamburg.de.
Die Online-Kurse finden mit ZOOM Meeting statt (www.zoom.us). Der Link zum Kurs wird kurz vor Kursbeginn per E-Mail mitgeteilt (ggf. Spam-Ordner prüfen). Voraussetzungen: PC- und Internetgrundkenntnisse, E-Mail-Adresse, Computer mit Internet-Zugang und ZOOM-App, Kamera, Lautsprecher und Mikrofon.

Sprachkurse
Für Anfänger ohne Vorkenntnisse hat die VHS Ost folgende Kurse im Angebot:
Französisch für die Reise – ab Sa, 8.6., 14.45-18.00 Uhr und Di., 11.6., Do., 13.6., Di., 18.6., Do., 20.6., 16.30-18.00 Uhr, VHS Zentrum Ost, Berner Heerweg 183 (Kursnr. O15511ROF62 / 82 €)
Französisch für den Beruf, Intensivkurs – ab Di., 18.6., 18.00-19.30 Uhr, (dieser Kurs findet Di., Do., Sa. im Wechsel statt), 12 Termine, Online / ZOOM (Kursnr. O15511ROF80 / 166 €)

Talentfreies Singen
Der VHS-Kurs „Talentfreies Singen“ richtet sich an alle, die gerne singen, aber glauben, dass sie dazu kein Talent haben. Oder vielleicht doch? Teilnehmende, die Lust haben, es einmal zu probieren und zu testen, wie es mit ihrem eigenen Klang ausschaut, sind herzlich eingeladen mehr über ihre eigene Stimme zu erfahren und den gemeinsamen „Sound“ beim Zusammen-Singen zu erleben. Es wird ein gemischtes Gesangsrepertoire gesungen.
Termin: Sa., 1.6., 11.00-15.00 Uhr, VHS-Zentrum Ost, Berner Heerweg 183 (Kursnr. O10677ROF04 / 28 €)

Authentisch scharf – Thaiküche für Chilibegeisterte
In der thailändischen Küche werden die Gerichte schon seit der Antike mit Kleintieren und Fischen gekocht. Um diese zu konservieren, wurde bereits damals viel Chili zugesetzt. Auch heute sind scharfe Gerichte in Thailand die Regel, auch aufgrund ihres kühlenden Effekts auf den Körper. Im VHS-Kurs „Authentisch scharf – Thaiküche für Chilibegeisterte“ tasten sich die Teilnehmenden an die Schärfen traditioneller Speisen heran und lernen die nötigen Tipps und Tricks aus erster Hand. Mitzubringen sind bitte eine Schürze und bei Bedarf Getränke. Auch Gefäße für evtl. übriggebliebene Köstlichkeiten sind empfehlenswert.
Termin: Di., 4.6., 18.00-21.45 Uhr, VHS-Zentrum Ost, Berner Heerweg 183 (Kursnr. O18566ROF22 / 61 €)

Neue Mehlsorten – Erdmandel, Lupine & Co – Ernährungstrends unter der Lupe
Mehle aus Teff, Kastanie, Erdmandel, Banane oder Lupine sind ein neuer Trend auf dem Ernährungsmarkt. Sie schmecken lecker, sind vielseitig einsetzbar, glutenfrei und reich an Mineralstoffen. Für alle, die sich bewusst gegen eine Ernährung mit Weizen entschieden haben oder sich zeitweise Low Carb ernähren, stellen sie eine echte Alternative dar. Im VHS-Kurs „Neue Mehlsorten – Erdmandel, Lupine & Co“ erfahren die Teilnehmenden etwas über die Herkunft und die Verwendung der Mehle und können sich auf spannende Experimente freuen. Mitzubringen sind bitte eine Schürze und bei Bedarf Getränke. Auch Gefäße für evtl. übriggebliebene Köstlichkeiten sind empfehlenswert.
Termin: Do., 6.6., 18.00-21.45 Uhr, VHS-Zentrum Ost, Berner Heerweg 183 (Kursnr. O18508ROF04 / 46 €)

Yoga und Meditation am frühen Morgen – Intensivwoche – Online-Kurs
Früh am Morgen, bevor der Alltag beginnt, trifft sich der VHS-Online-Kurs „Yoga und Meditation“, um diese besondere Zeit gemeinsam zu erleben. So können die Teilnehmenden bewusst und gestärkt den Tag beginnen. Yoga ist eine aus Indien stammende etwa 5000 Jahre alte philosophische Lehre. Sie umfasst eine Reihe meditativer und körperlicher Übungen. Die Teilnehmenden werden gebeten ihren Übungsplatz zu Hause vorzubereiten mit bequemer Kleidung, einer Decke sowie Sitzkissen oder Stuhl.
Termin: ab Mo., 10.6., bis Fr., 14.6., 07.00-08.00 Uhr, Online / ZOOM (Kursnr. O18181ROA06 / 48 €)

Salsa für Anfänger:innen und Fortgeschrittene
Dieser VHS-Kurs bietet eine Einführung in die Salsa, die ihre Wurzeln in den traditionellen Tänzen Cubas, wie zum Beispiel Son, Mambo, Cha Cha Chá und Rumba hat. Salsa ist nicht nur Musikstil und Rhythmus, sondern vor allem Lebensgefühl. Achtung: Es soll ansteckend sein. Eine Anmeldung zum Kurs „Salsa für Anfänger:innen und Fortgeschrittene“ ist nur als Paar möglich. Mitzubringen sind bitte flache, bequeme (Turn-)Schuhe.
Termin: ab Di., 11.6., 20.00-21.30 Uhr, 8 Termine, VHS-Zentrum Ost, Berner Heerweg 183 (Kursnr. O10846ROF12 / 98 €)

Qigong am Abend
Qigong ist eine Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin. Es kann leicht erlernt werden und ist für alle Menschen geeignet. Die Übungen verbinden Körperbewegung, Atmung, Vorstellungskraft und innere Aufmerksamkeit. Fehlhaltungen können verbessert und Selbstheilungskräfte gestärkt werden.
Mitzubringen sind für diesen VHS-Kurs „Qigong am Abend“ bequeme Kleidung, Gymnastikschuhe oder rutschfeste Socken.
Termin: ab Do., 13.6., 18.00-19.30 Uhr, 6 Termine, VHS-Zentrum Ost, Berner Heerweg 183 (Kursnr. O18172ROF70 / 66 €)

Yeast in action – fluffige Hefeteige selbstgemacht
Ab sofort geht der Hefeteig! Mit etwas Mehl, Hefe, Wasser und/oder Milch sowie wenigen weiteren Zutaten lassen sich köstliche Hefegebäcke herstellen. Ob klassischer Zwiebel- oder Butterkuchen, Kräuter- oder Schokoladen-Faltenbrot, Hefeschnecken mit Creme- oder Pizzafüllung – den Variationen sind keine Grenzen gesetzt. Die Teilnehmenden erlernen in diesem VHS-Kurs „Yeast in action – fluffige Hefeteige selbstgemacht“ die fachgerechte Herstellung herzhafter und süßer Hefeteige, deren Führung, sowie die unterschiedliche Formgebung der Teiglinge. Mitzubringen sind bitte eine Schürze und bei Bedarf Getränke mit. Auch Gefäße für evtl. übriggebliebene Köstlichkeiten sind empfehlenswert.
Termin: Sa., 15.6., 10.00-16.00 Uhr, VHS-Zentrum Ost, Berner Heerweg 183 (Kursnr. O18582ROF74 / 65 €)

Analoge Fotografie mit und ohne Kamera – Experimente in der Dunkelkammer
In diesem VHS-Kurs „Analoge Fotografie mit und ohne Kamera“ werden die Teilnehmenden im analogen Labor mit Licht und Chemie arbeiten. Die Fotomotive entstehen ohne Kamera auf s/w Papier. Es wird erlernt einen Schwarz-Weiß-Film zu belichten und diesen selbst zu entwickeln. Danach werden die Fotos vergrößert und können experimentell bearbeitet werden, z.B. mit den Effekten von Schwammentwicklung oder durch das Hinzufügen von Motiven, die nicht mit der Kamera aufgenommen wurden. Mitzubringen sind bitte ein s/w Film mit 36 Aufnahmen.
Termin: Sa., 15.6. und So., 16.6., 11.00-17.00 Uhr, VHS-Zentrum Ost, Berner Heerweg 183 (Kursnr. O11235ROF05 / 152 €)

Regelmäßig in Bewegung bleiben – sanftes Training für Ältere
Der VHS-Kurs „Regelmäßig in Bewegung bleiben – sanftes Training für Ältere“ richtet sich an alle, die aus unterschiedlichen Gründen die Beweglichkeit für den Alltag trainieren möchten. Mit leichtem Aufbau- und Krafttraining sollen die Ausdauer, das Gleichgewicht und die Gehfähigkeit verbessert werden. Koordinationsübungen mit Kleingeräten, auch als Partner- oder Gruppenübung, Entspannungseinheiten, vielfältige Atemerfahrungen und Atemschulung, Beckenboden- und Aufmerksamkeitsübungen, Sturzprophylaxe, sowie bewegtes Gedächtnistraining sind Teil des vielfältigen Programms. In diesem Kurs wird auf gesundheitliche Einschränkungen Rücksicht genommen, die Teilnehmenden trainieren entsprechend ihrer körperlichen Voraussetzungen.
Termin: ab Mo., 17.6., 10.00-11.30 Uhr, 10 Termine, VHS-Zentrum Ost, Berner Heerweg 183 (Kursnr. O18295ROF20 / 110 €)

Der essbare Balkon – Obst und Gemüse auf dem Balkon anbauen
Ein Balkon kann mehr, als Schnittlauch und Basilikum zu beherbergen! Spinat, Erbsen oder Johannisbeeren? Gern alles, und dazu noch ein kleiner Säulenapfel! Im VHS-Kurs „Der essbare Balkon“ erfahren die Teilnehmenden, worauf Sie achten müssen, wenn sie Balkon oder Terrasse zum Obst- und Gemüseanbau nutzen wollen: Welche Pflanzen und Gefäße eigenen sich besonders gut für welchen Standort? Welche insektenfreundlichen Begleiter passen? Wie pflanze ich in der Vertikalen? Worauf muss bei der Pflege geachtet werden? Kann ich auf dem Balkon kompostieren? Ein Foto und ggf. Maße der Balkon-/Terrassengrundfläche können gerne mitgebracht werden.
Termin: Sa., 22.6., 10.00-13.00 Uhr, VHS-Zentrum Ost, Berner Heerweg 183 (Kursnr. O18870ROF24 / 20 €)

Smacznego! Traditionelle Polnische Küche
Zu einer kulinarischen Reise durch die traditionelle polnische Küche gehört zweifellos Bigos, ein Schmorgericht aus Kohl, Sauerkraut und verschiedenen Fleisch- und Wurstsorten. Es wird im ganzen Land gegessen und soll schon Jahrhunderte alt sein. Pirrogen (Pierogi), kleine Teigtaschen mit unterschiedlichen Füllungen werden mit gebratener Zwiebel und saurer Sahne serviert. Regionale Wurstwaren, z.B. die bekannten Krakauer, gelten in Polen als Spezialität. Suppe, aber auch süßes Gebäck oder Kuchen dürfen in diesem VHS-Kochkurs „Smacznego! Traditionelle Polnische Küche“ auf keinen Fall fehlen. Mitzubringen sind bitte eine Schürze und bei Bedarf Getränke. Auch Gefäße für evtl. übriggebliebene Köstlichkeiten sind empfehlenswert.
Termin: Sa., 22.6., 11.00-16.15 Uhr, VHS-Zentrum Ost, Berner Heerweg 183 (Kursnr. O18565ROF23 / 61 €)

Kräuterwanderung im Sommer
Viele essbare Wildkräuter wie Frauenmantel, Goldrute, Hirtentäschel, Johanniskraut, Rotklee oder Schafgarbe zeigen sich erst im Sommer. Gerade dann lassen sich auch essbare Blüten finden, die nicht nur gesund sind, sondern jedes Essen zu einem wahren Augenschmaus machen. Die Teilnehmenden entdecken in diesem VHS-Kurs die Schätze ihrer Region. Die Kräuterwanderung findet in einem Naturschutzgebiet statt, damit möglichst viele Kräuter und Früchte entdeckt und bestimmt werden können, allerdings dürfen die Pflanzen im Naturschutzgebiet nicht geerntet werden.
Termin: So., 23.6., 16.30-18.45 Uhr, Naturschutzgebiet Höltigbaum, Haus der wilden Weiden, Eichberg 63 (Kursnr. O18815ROR15 / 15 €)

Langer Abend der Philosophie: Pascal
„Alles Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen“, lautet eines der berühmtesten Zitate von Blaise Pascal (1623-1662). Von seiner Philosophie geht eine ebenso magische wie zeitlose Anziehungskraft aus. Zugleich war Pascal einer der bedeutendsten Mathematiker und Physiker seiner Zeit mit zahlreichen wegweisenden Arbeiten. Kaum ein Denker hat sich so eindrücklich mit der Zerrissenheit und Vergänglichkeit des Menschen beschäftigt. Warum sind wir Menschen so oft unglücklich? Wie können wir einen Sinn im Leben finden? Welche Hoffnungen dürfen wir hegen? Und vermag der Glaube uns Trost zu spenden? Im VHS-Kurs „Langer Abend der Philosophie: Pascal“ tauchen die Teilnehmenden für einen Abend ein in die Gedankenwelt von Pascal, und betreten die faszinierenden Pfade seiner Philosophie. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Termin: Mo., 24.6., 18.00-21.00 Uhr, VHS-Haus Alstertal, Rolfinckstraße 6a (Kursnr. O13901ROA05 / 21 €)

3D-Druck Intensiv: Von der Idee zum Objekt
Im VHS-Kurs „3D-Druck Intensiv: Von der Idee zum Objekt“ steigen die Teilnehmenden intensiv ein in die Welt des 3D-Drucks: von den Grundlagen des Entwerfens über das „Slicen“ bis hin zum eigentlichen Drucken der Entwürfe. Zunächst werden mithilfe von CAD-Software Ideen mittels geometrischer Formen in 3D-Modelle umgesetzt. Anschließend werden diese Modelle in einer sogenannten „Slicing-Software“ umgewandelt und in eine für den 3D-Drucker lesbare Form gebracht. Schließlich werden die Teilnehmenden ihre Entwürfe mit dem 3D-Drucker drucken. Es wird ein umfassendes Verständnis für den gesamten 3D-Druckprozesses vermittelt. Dieser Intensivkurs ist für Anfänger:innen und Teilnehmende mit leichten Vorkenntnissen geeignet.
Termin: Fr., 28.6., 17.00-20.00 Uhr, Sa., 29.6. und So., 30.6., 10.00-15.00 Uhr, VHS-Zentrum Ost, Berner Heerweg 183 (Kursnr. O12260ROF23 / 223 €)

CDU feiert die Mütter

Zum Muttertag lädt die CDU-Jenfeld in den Jenfelder Moorpark ein. „Es ist ein ganz besonderer Tag für alle Frauen, die uns das Leben geschenkt haben. Müttern sollten wir daher täglich danken, aber an einem Tag besonders: am Muttertag. Und der ist am 12.
Mai“, sagt Jenfelds CDU-Spitzenkandidat Benjamin Welling.

Am 12. Mai wird für alle Mütter, die die es werden wollen und auch alle Jenfelder ein kleines Parkfest veranstaltet. Los geht’s um 10 Uhr im Jenfelder Moorpark. Ihre CDU-Mitglieder aus Jenfeld haben Kuchen gebacken. Es gibt Kaffee und jede Menge brennender Themen. „Wir können gern zum Beispiel darüber ins Gespräch kommen, dass die Hebammen-Versorgung verbessert muss. Über Kita-Plätze und Erzieherausbildung, Schule und auch die Betreuung älterer Menschen sind uns ein Herzensanliegen. Ich freue mich auf Sie“, so CDU-Spitzenkandidat Benjamin Welling.Muttertag mit der CDU-Jenfeld. Kaffee, Kuchen und Gespräche. Am 12. Mai ab 10 Uhr im Jenfelder Moorpark am Grillplatz. Kommen Sie vorbei.

Baumfällbilanz 2023/2024: Hamburg verliert 836 Straßenbäume

NABU Hamburg fordert zum Tag des Baumes mehr Einsatz für Hamburgs Bäume

Am 25. April ist der Tag des Baumes. Der NABU Hamburg hat die Anzahl der Baumfällungen an Straßen der Herbst- und Wintermonate ausgewertet: Auch in der Fällsaison 2023/2024 (01.10. bis 29.02.) sind wieder mehr Bäume gefallen als Ersatz geplant ist. In den sieben Hamburger Bezirken mussten in der vergangenen Baumfällsaison 836 Straßenbäume fallen, nur für 550 davon sind bereits Nachpflanzungen geplant – das sind nur 66 Prozent. Einzig der Bezirk Nord weist wieder eine ausgeglichene Bilanz auf.

„Der NABU fordert erneut, dass jeder gefällte Baum ersetzt werden muss: Wenn weiterhin jedes Jahr mehr Straßenbäume gefällt als nachgepflanzt werden, droht ein schleichender Baumverlust. Kann aufgrund von zu wenig Abstand zu anderen Bäumen oder Bebauung nicht nachgepflanzt werden, muss eben ein neuer Standort gefunden werden. Der Bezirk Nord macht vor, dass das geht. Voraussetzung dafür ist allerdings eine gesicherte Finanzierung – der Senat muss die Bezirke mit adäquaten Mitteln für Nachpflanzungen, Pflege, Unterhaltung und Personal ausstatten“, sagt Malte Siegert, Vorsitzender des NABU Hamburg.

Mehrere Bezirke (z.B. Altona, Eimsbüttel, Nord, Wandsbek) haben in den letzten Jahren Gutachten zu freien Pflanzstandorten im Straßenraum erstellen lassen. Diese können aber nur bepflanzt werden, wenn ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden – auch um überhaupt geeignete Wuchsorte für Straßenbäume zu schaffen. Damit der Bestand an Altbäumen erhalten werden kann, muss auch in die Unterhaltung investiert werden. Denn unter den in diesem Jahr in den Bezirken gefällten Bäumen sind wieder mindestens ein Fünftel alte Bäume (170 Bäume; ohne Altona) mit einem Stammdurchmesser von mindestens 50 Zentimeter oder 157 Zentimeter Stammumfang.

„Mit dem Verlust von alten Bäumen verschwinden auch wichtige Ökosystemdienstleistungen: Die Abmilderung des Stadtklimas, die Sauerstoffproduktion und Kohlenstofffixierung, die vor dem Hintergrund des Klimawandels von höchster Relevanz sind. Zusätzlich geht auch Lebensraum und Nahrung für zahlreiche Tierarten verloren. Diese Funktionen können durch neu gepflanzte junge Bäume nicht ersetzt werden – alte Bäume sind für die urbane Biodiversität äußerst wichtig“, sagt Dr. Katharina Schmidt, Referentin für StadtNatur.

Ökologisch am sinnvollsten ist es natürlich, den tatsächlichen Verlust an Grünvolumen mit deutlich mehr Nachpflanzungen auszugleichen. In den Bezirksversammlungen in Bergedorf und Wandsbek wurde bereits beschlossen, Straßenbäume 1:1,5 nachzupflanzen (Drs. 21/0499 und 21/0963), in Eimsbüttel soll sogar möglichst 1:2 ersetzt werden (Drs. 21/4253) – wenn dies aber nicht möglich ist (Drs. 22/(12577) müssen dringend Lösungen gefunden werden, die Nachpflanzungen umzusetzen.