Archiv für den Monat: Februar 2020

New-Orleans meets Meiendorf

Die Musiker*innen um Peter Dettenborn jammen im Kulturzentrum BiM! Am Dienstag, 11. Februar 2020, stürmen sie wieder ab 20.00 Uhr die Bühne und bieten den Gästen New-Orleans-Jazz vom Feinsten. Musikerinnen und Musiker sind herzlich willkommen bei der Veranstaltung mitzujammen. Der Eintritt ist frei.

Der New-Orleans-Jazz entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts wie der Name schon vermuten lässt in New Orleans. New Orleans war damals bereits ein Schmelztiegel der Kulturen. Durch die relativ geringe Rassentrennung, konnten sich verschiedene Kulturen auch musikalisch befruchten. Die sogenannten Kreolen, schwarze Bürger mit französischen und spanischen Wurzeln, musizierten mit den Afroamerikanern. Improvisation, Einflüsse aus den Street Bands, die Marschmusik spielten, aber auch der Ragtime, ein Vorläufer vom Jazz, ließen eine ganz neue Form des Jazz entstehen. Und dieser Jazz ist bis heute lebendig. Bei einem Kaltgetränk können die Gäste den Musikern lauschen und sich nach New Orleans, die „Wiege des Jazz“, und eine andere Zeit träumen.

Das Konzert findet am 11. Februar um 20.00 Uhr im BIM Kulturzentrum statt.

nein! doch! ooh! – Nachdenken über die Welt heut

Die Veranstaltungsreihe „nein! doch! ooh!“ vom Kulturzentrum BiM und der Kirchengemeinde Meiendorf-Oldenfelde geht in die nächste Runde. Am Donnerstag, 06. Februar 2020, widmet sie sich dem Thema „Neuer – alter Antisemitismus in Deutschland?“. Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet in der Rogate Kirche, Wildschwanbrook 5 statt.

Die Zahl antisemitischer Straftaten und Übergriffe ist laut Polizeistatistik in den letzten Jahren konstant. Die Dunkelziffer allerdings lässt sich nur erahnen. Die Süddeutsche Zeitung vom 02. August 2019 berichtet „eindeutig belegen lässt sich aber eine andere Veränderung beim Antisemitismus in Deutschland. Die Bereitschaft nimmt zu, antisemitische Einstellungen im Internet, insbesondere in den sozialen Medien, unverhohlen zu zeigen.“ Wie ist diese neue Bereitschaft einzuordnen? Woher kommt diese Angst vor dem scheinbar Fremden? Der preisgekrönte Kurzfilm der Hamburger Media School „Kippa“ wird gezeigt. Regisseur Lukas Nathrath erzählt im Film von dem zunächst beliebten Schüler Oskar, der nach Bekanntwerden seiner jüdischen Religion gemobbt wird. Der Film beruht auf wahren Begebenheiten. Im Anschluss kommen Nissar Gardi, Mitarbeiterin des Projekts empower – Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und Hanna Lehmning, Referentin für christlich-jüdischen Dialog der Nordkirche mit den Besucher*innen ins Gespräch. Der Regisseur Lukas Nathrath ist auch angefragt.

Die Veranstaltung vom BIM Kulturzentrum ist am 6. Februar in der Rogate Kirche, Wildschwanbrook 5.

Sperrung der Fußgängerbrücke Stellaustieg / Wanderweg

Die Fußgängerbrücke über die Stellau muss umfassend instandgesetzt werden. Neben Arbeiten an der Konstruktion ist vor allem das Aufbringen eines neuen Korrosionsschutzes und die Erneuerung des Bodenbelages notwendig. Dafür muss die Brücke gesperrt werden.

Die Durchführung der Bauarbeiten wird – abhängig von den Witterungsbedingungen – etwa vier Wochen in Anspruch nehmen.

Die Umleitung für Fußgängerinnen und Fußgänger erfolgt über die Buchwaldstraße, den Eilersweg, den Klettenstieg und den Wehlbrook.

Bezirksamtsleiter und Regionalbeauftragte laden ein zur Bürgersprechstunde

Die Bürgersprechstunde von Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff findet im Februar vor der Sitzung des Regionalausschusses Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne statt. Die Bürgerinnen und Bürger haben die Gelegenheit, ihre Anliegen direkt mit dem Bezirksamtsleiter zu besprechen. An der Sprechstunde nimmt auch die Regionalbeauftragte Cornelia Jacobi teil. Sie findet statt am Donnerstag, dem 6. Februar 2020, von 16 bis 18 Uhr, im Berner Schloss, Berner Allee 31, 22159 Hamburg. Eine Anmeldung zur Sprechstunde des Bezirksamtsleiters ist nicht erforderlich.

Auch die Regionalbeauftragten des Bezirksamtes Wandsbek laden ein zur Bürgersprechstunde. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, vorab telefonisch einen Termin zu vereinbaren:

Die Regionalbeauftragte für Rahlstedt, Kathrin Guhl, lädt am Mittwoch, dem 12. Februar 2020, von 14 bis 17 Uhr ein. Terminvereinbarung unter Tel. 42881 – 2553.

Der Regionalbeauftragte für das Alstertal, Karsten Schmidt-Grunert, lädt am Mittwoch, dem 12. Februar 2020, von 14 bis 17 Uhr ein. Terminvereinbarung unter Tel. 42881 – 2443.

Die Regionalbeauftragte für die Walddörfer, Raissa Heimann, lädt am Donnerstag, dem 6. Februar 2020, von 14 bis 17 Uhr ein. Terminvereinbarung unter Tel. 42881 – 2474.

Der Regionalbeauftragte für das Wandsbeker Kerngebiet, Christian Kower, lädt am Mittwoch, dem 12. Februar 2020, von 14 bis 17 Uhr ein. Terminvereinbarung unter Tel. 42881 – 2216.

Der Bezirks-Seniorenbeirat Wandsbek als unabhängige Interessenvertretung älterer Bürgerinnen und Bürger zu den Themen Sicherheit, Wohnen, Gesundheit und Pflege, Integration und Kultur lädt ebenfalls zum Gespräch ein. Terminvereinbarungen sind montags bis freitags telefonisch möglich unter der Telefonnummer 040-428 81-3638. Die Sitzungen des Seniorenbeirats sind öffentlich und finden am zweiten Dienstag jeden Monats statt. Der Treffpunkt kann unter der vorgenannten Telefonnummer erfragt werden.

Beethoven im Beethoven-Jahr

Die Musikerwelt feiert 2020 den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven. Auch das Wandsbeker Sinfonieorchesters huldigt dem Jubilar schon jetzt, am Dienstag, 4. Februar, 19 Uhr, in der Aula der Rudolf Steiner Schule, Rahlstedter Weg 60 (U-Farmsen) und feiert den Revolutionär der Sinfonie.

Auf dem Programm stehen zur Eröffnung C. M. Webers „Jubel-Ouvertüre“. Es folgt die fröhliche 8. Sinfonie, sodann das Testament von Brett Dean. Der Komponist (und Bratscher der Berliner Philharmoniker) hat sich in die Welt Beethovens versetzt, als dieser den Verlust seines Gehörs verarbeiten musste. Als krönender Abschluss erklingt die ganze Schauspielmusik zu Egmont. Das Orchester begleitet die junge Sopranistin Tania Renz und den Sprecher beim NDR, Tim Krohn. Die Leitung liegt bei Wolf Tobias Müller.

Das Wurzelwerkbutterblümchen im Sondergarten

Wer verzichtet schon gerne auf seinen Mittagsschlaf? Zukünftig werden dies Naturbegeisterte alle 14 Tage gerne tun, weil sie sich auf das Treffen der Butterblümchen im Sondergarten freuen!

Der Botanische Sondergarten Wandsbek möchte eine Gruppe gründen, die sich über Natur- und Gartenthemen im Gewächshaus des Sondergartens austauscht. Von einer spannenden Unterhaltung bis hin zur Erkundung des Gartens gibt es viel Spielraum in der aufblühenden Gruppe. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestalten mit ihren Interessen die gemeinsame Zeit. Dazu informiert Helge Masch, der Leiter des botanischen Sondergartens, über gärtnerische Themen, die zur Jahreszeit passen.

Was sind schon Hocker-Gymnastik, das nachmittägliche Berieseln der Flimmerkiste und Bingo-Nachmittage gegen das Wurzelwerkbutterblümchen, bei dem es sich so herrlich über das Hobby „Pflanzen und Natur“ reden lässt.

Interessierte Gartenfreundinnen und -freunde sind herzlich eingeladen am Mittwoch, dem 5. Februar 2020, um 14.00 Uhr,  im Gewächshaus des Botanischen Sondergartens Wandsbek,  Walddörferstraße 273, 22047 Hamburg mit einer Thermoskanne voll Heißgetränk und einem Keks vorbeizukommen.

Die Treffen sollen dann alle zwei Wochen (jede gerade Kalenderwoche) mittwochs für etwa eine Stunde stattfinden. Mitzubringen ist nur Interesse und die Bereitschaft, mit guter Laune heimzukehren.

Naturbegeisterte sind herzlich willkommen, mit ihrer Anwesenheit zum Gelingen des Wurzelwerkbutterblümchens beizutragen! Weitere Informationen sind online verfügbar unter www.hamburg.de/wandsbek/wurzelwerkbutterbluemchen.

Der Löwenzahn gehört zu der Gruppe von Pflanzen, die der Volksmund als Butterblümchen bezeichnet.

Die VHS Ost im Februar

„Den richtigen Dreh finden“ – so lautet das Motto der Hamburger Volkshochschule in diesem Frühjahr. Im neuen Programmangebot lassen sich viele neue und spannende Angebote entdecken. Alle Kurse sind im neuen Programmheft oder Internet zu finden unter www.vhs-hamburg.de. Dort gibt es auch alle aktuellen VHS-Informationen, z. B. über die vielfältigen Ermäßigungsmöglichkeiten. Neu im Angebot sind u. a. die Kurse der VHS auf dem neu errichteten Campus Steilshoop. Die Räume der VHS sind im Quartierszentrum im Gropiusring 43a im 1. OG rechts zu finden. Anmeldungen und nähere Informationen telefonisch unter 428 853-0 oder per E-Mail unter ost@vhs-hamburg.de. In folgenden Kursen gibt es im Frühjahr noch freie Plätze:

Englisch A1 Stufe 3:

Da dies ein Kurs für Fortgeschrittene mit Vorkenntnissen ist, wird vor der Anmeldung die Teilnahme an einer Einstufungsberatung empfohlen (Tel. 4284 1 4284). Termine: ab Di., 4.2., 19.45-21.15 Uhr, 14 Termine (59 €)

Spanisch für Anfänger – A1 Stufe 1:

In diesem Kurs lernen Anfänger ohne Vorkenntnisse in normalem Lerntempo. Termine: ab Mi., 12.2., 18-19.30 Uhr, 14 Termine (59 €)

Nähen leicht gemacht:

Anfänger/innen lernen das Nähen mit der Nähmaschine von Anfang an. Dabei geht es um die unterschiedlichen Funktionen der Nähmaschine, die verschiedenen Nähte, um Stoffe und Schnitte. Zuschnitte werden genau erklärt und in praktischen Mustern umgesetzt. Am Anfang werden leichte Modelle gefertigt (z. B. Taschen, Beutel, Kinderkleidung, Damenbekleidung oder auch Homedeko). Fortgeschrittene können gerne nähen, was gewünscht oder gerade benötigt wird. Nähmaschinen sind vorhanden, eine eigene Nähmaschine kann aber auch gerne mitgebracht werden. Termine: ab Fr., 20.3., 14-16.15 Uhr, 7 Termine (59 € zzgl. 3 € für Verbrauchsmaterialien)

Talentfreies Zeichnen:

Wer glaubt, nicht zeichnen zu können oder dafür kein Talent zu haben, ist in diesem Kurs richtig. Heder, der Lust hat, einmal zu probieren und zu testen, wie es mit der Zeichenkunst aussieht, ist herzlich willkommen. Zusammen mit Gleichgesinnten, etwas Mut und viel Spaß geht es ans Ausprobieren. Und kreative Methoden verhelfen vielleicht doch zu einer tollen Zeichnung. Mitzubringen sind bitte Zeichenpapier, Bleistifte sowie anderes, vorhandenes Zeichenmaterial. Termin: Sa., 28.3., 11-17 Uhr (17 € zzgl. Umlage)