Archiv für den Monat: Februar 2020

Thering (CDU): Rot-grüner Senat sorgt absichtlich für gefährliche rote Welle auf dem Ring 2

Der rot-grüne Senat schaltet an 12 Knotenpunkten am Ring 2 die Ampeln so, dass künstlich zusätzlicher Stau produziert wird. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Anfrage der CDU-Fraktion hervor.

Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Grüne sorgen für rote Welle in Hamburg! An gleich 12 Kreuzungen stoppt der rot-grüne Senat vorsätzlich den Verkehr und sorgt für Stau auf dem Ring 2. Das kostet nicht nur die Autofahrer Nerven, es gefährdet die Verkehrssicherheit. Jede Anstauung auf der Straße birgt die Gefahr von Auffahr- und weiteren Unfällen. Hier werden unnötige Risiken für Leib und Leben der Menschen wissentlich in Kauf genommen, ein Tabubruch in der Verkehrspolitik. Das widerspricht auch unserem Grundsatz: Leistungsfähige Hauptverkehrsstraßen, verkehrsberuhigte Wohnstraßen. Es schadet zudem durch zusätzliche Abgase beim Anfahren der Umwelt. Statt den Verkehrsfluss zu fördern und Baustellen zu koordinieren, wollen SPD und Grüne mit dieser Schikane weiter das Autofahren vermiesen. Wenn die SPD droht, zukünftig die ganze Stadt in den Blick zu nehmen, kann einem Angst und Bange werden.“

Spatenstich für erstes BUDNI-Sozialwohnungs-Bauprojekt

Auf dem BUDNI-Firmengelände in der Wandsbeker Königstraße entstehen zurzeit 45 Sozialwohnungen mit Solarpanels und Dachbegrünung. Die Zwei-, Drei-, und Vierzimmer-Wohnungen mit Größen zwischen 45 und 90 Quadratmetern an den Grünanlagen des Wandse- Mühlenteichs, nahe dem Wandsbek Quarree, werden voraussichtlich Ende 2021 bezugsfertig sein. Bei dem Wandsbeker Bauprojekt sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von BUDNI bevorzugt bei der Vergabe der Mietwohnungen berücksichtigt werden.

Zum ersten Spatenstich für das Bauprojekt war Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher gekommen: „Der Bau zusätzlicher Wohnungen ist das wirksamste Mittel gegen den weiteren Anstieg der Mieten. Wir wollen, dass das Leben in Hamburg bezahlbar bleibt. Hierzu leistet das BUDNI-Sozialwohnungs- Bauprojekt einen wichtigen Beitrag“, sagte er. Über zehntausend fertiggestellte Wohnungen pro Jahr zeigten, dass der Wohnungsbau in Hamburg gut vorankomme. Cord Wöhlke, geschäftsführender Gesellschafter von BUDNI betonte ebenfalls, wie wichtig bezahlbarer Wohnraum in Hamburg sei: „Dieses Bauprojekt soll einen Beitrag leisten, um dringend benötigten, bezahlbaren Wohnraum für die wachsende Stadt Hamburg zu schaffen, und um Hamburg als attraktiven Standort zu erhalten und auszubauen“, sagte er. „Steigende Mietpreise betreffen immer mehr Menschen, vor allem diejenigen, die im Niedriglohnsektor arbeiten.“

Wöhlke wies auch darauf hin, dass eigene Wohnungen bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter hilfreich sein können. „Darum hoffen wir, dass jetzt auch viele weitere 2

Unternehmen die sinnvolle Tradition der firmeneigenen Werkswohnungen wieder aufleben lassen und für ihre Mitarbeiter Wohnraum schaffen.“ Voraussetzung für den Bezug der Wandsbeker Wohnungen ist ein Wohnungsberechtigungsschein (WBS) nach dem 1. Förderweg.

Hochwasser an den Gewässern im Bezirk Wandsbek

Das Bezirksamt Wandsbek teilt mit, dass einige Verkehrs- und Wanderwege in Gewässernähe aufgrund der zurückliegenden und noch zu erwartenden Niederschläge von Hochwasser betroffen sind. Dies betrifft insbesondere Bereiche an der Alster und der Ammersbek. Die überschwemmten Flächen sind gefährlich, da starke und nicht sichtbare Unterwasserstrudel entstehen. Vor dem Betreten dieser Bereiche wird daher ausdrücklich gewarnt.

Darüber hinaus besteht nach wie vor große Gefahr durch umstürzende Bäume oder abbrechende Äste. Informationen zu den Pegelständen an Binnengewässern sind im Internet auf der Seite www.wabiha.de zu finden.

Jan van Weyde gewinnt Hamburger Comedy Pokal 2020

Beim 18. Hamburger Comedy Pokal überzeugte Jan van Weyde die Jury aus Hamburger Theaterschaffenden, Redakteuren und Künstleragenten und landete auf dem ersten Platz. Vom 31. Januar bis 3. Februar traten wieder 20 Comedy-Talente an. Jan van Weyde setzte sich gestern Abend im ausverkauften Schmidts TIVOLI gegen Passun Azhad (2. Platz) und Jonas Greiner (Platz 3) durch. Den Publikumspreis teilen sich ebenfalls Jan van Weyde und Passun Azhad.

Der Kölner Jan van Weyde ist Stand-Up Comedian und Synchronsprecher. Seine Karriere begann er ursprünglich als Schauspieler. Er begeisterte die Jury und das Publikum mit seiner authentisch-unaufgeregten Art und einem großartigen Slapstick-Talent!

Über den Hamburger Comedy Pokal: Der Hamburger Comedian Sebastian Schnoy rief den Wettbewerb 2001 ins Leben und organisierte ihn auch in diesem Jahr gemeinsam mit Peter Rautenberg (Goldbekhaus) und Petra Niemeyer (LOLA Bergedorf). Von Anfang an hat die SAGA Unternehmensgruppe das Veranstaltungsformat unterstützt und engagiert sich darüber hinaus mit zahlreichen Projekten für soziale Stadtteilarbeit und insbesondere auch für hochwertige Sport- und Kulturangebote in ganz Hamburg. Veranstalter und Austragungsorte waren zahlreiche bekannte Kulturzentren in vielen Hamburger Stadtteilen.

Der „Hamburger Comedy Pokal“ war Karriere-Sprungbrett für Künstler wie „Cindy aus Marzahn“, Sascha Korff, Chris Tall und viele andere.

Weitere Infos unter: www.hamburgercomedypokal.de

Senator Ties Rabe: „Wir werden nicht dulden, dass Schüler ihr Gesicht verbergen“

Zur Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes in Bezug auf die Vollverschleierung einer Schülerin einer Hamburger Berufsschule erklärt Schulsenator Ties Rabe: „Gute Schule und guter Unterricht sind nur möglich, wenn alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer ihr Gesicht zeigen. Lernen braucht die offene Kommunikation zwischen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern. Für eine gute und gelingende Kommunikation ist es unabdingbar, dass sich die Beteiligten dabei ins Gesicht blicken können. Deshalb werden wir es nicht dulden, wenn Schülerinnen und Schüler ihr Gesicht hinter einem Tuch verbergen. Wir werden jetzt zügig das Schulgesetz so ändern, dass unmissverständlich eine solche Vollverschleierung verboten ist.“

Seit Herbst 2019 besucht die schulpflichtige noch nicht volljährige Schülerin den Unterricht einer Berufsschule mit vollverschleiertem Gesicht. Eine solche Vollverschleierung ist nach Ansicht der Schulbehörde nicht zulässig. Denn pädagogische Prozesse basieren auf der Kommunikation der Lehrenden und Lernenden sowie der Lernenden untereinander. Schulsenator Ties Rabe: „Solche Kommunikationsprozesse können nachhaltig nur erfolgreich sein, wenn auch Mimik und Gestik in die Kommunikation mit einbezogen werden. Auf dieser Grundlage hat die Schulbehörde in der Vergangenheit konsequent die Vollverschleierung im Unterricht untersagt. Wir bedauern, dass das Gericht unserer Rechtsauffassung nicht gefolgt ist und das Verschleierungsverbot aufgehoben hat.“

Hamburgs Schulen stehen allen Kindern und Jugendlichen gleichermaßen offen. Die Schulbehörde legt großen Wert darauf, dass Kinder und Jugendliche aus allen Kulturkreisen und Religionen gleichberechtigt am Unterricht teilnehmen können. Deshalb bekommen beispielsweise Schülerinnen und Schüler anderer Glaubensrichtungen an zentralen Feiertagen ihrer Religionen schulfrei. Darüber hinaus bietet Hamburg als einziges Bundesland einen Religionsunterricht für alle, so dass Kinder und Jugendliche aller Religionen und Weltanschauungen mit ihren Fragen in den Unterricht eingebunden werden. So ist beispielsweise auch das Tragen von Kopftüchern ebenso zulässig wie das Tragen eines Burkinis im Schwimmunterricht. Schulsenator Ties Rabe: „Wir respektieren die Überzeugungen aller Glaubensgemeinschaften und gestalten Schule und Unterricht so, dass sich alle Schülerinnen und Schüler angenommen und wohl fühlen und gut lernen können. Mit der Vollverschleierung des Gesichts wird jedoch eine Grenze überschritten, die guten Unterricht und gelingende Lernprozesse unmöglich machen.“

Neugestaltung der Freizeitfläche Eilbektal „Platz für Alle“

Das Bezirksamt Wandsbek beabsichtigt, den Spielplatz zwischen dem Friedrichsberger Park und dem Mühlenteichpark als multifunktionale Fläche neu zu gestalten. Der Spielplatz befindet sich unmittelbar am S-Bahnhof Friedrichsberg und wird eingefasst von der Bahntrasse, der Straße Eilbektal und der Wandse. Die angrenzenden Grünanlagen dienen als Naherholungsgebiet für viele Menschen verschiedener Altersgruppen und unterschiedlicher kultureller Hintergründe aus den umliegenden Wohngebieten. Zahlreiche Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen befinden sich in direktem Umfeld. Durch die Ansprache von Sportvereinen, frei organisierten Sportlerinnen und Sportlern aus den Bereichen Streetball, Skaten und Parkour sowie von Senioreneinrichtungen, dem Jugendclub Eilbek und der Schönklinik Eilbek soll das bisherige Nutzerspektrum erweitert werden und ein generationenübergreifender „Platz für Alle“ entstehen.

Nach einem umfassenden Beteiligungsverfahren in drei Terminen, bei dem zahlreiche konstruktive Ideen aus allen Altersgruppen gesammelt wurden, soll der Vorentwurf öffentlich präsentiert werden. In einer anschließenden Diskussionsrunde steht das Planungsteam für Fragen und Anregungen bereit.

Der Termin findet statt am Dienstag, 11.02.2019 von 17 bis 19 Uhr, Jugendclub Eilbek, Wandsbeker Chaussee 41, 22089 Hamburg. Für Getränke und Snacks wird gesorgt.

Größere Gruppen und Institutionen werden um Anmeldung gebeten unter:
info@haubrich-landschaftsarchitekten.de

Gartenwissen-Angebote im Botanischen Sondergarten Wandsbek

Im Botanischen Sondergarten finden wieder Gartenwissen-Vorträge, Führungen und Ausstellungen statt. Eine telefonische Anmeldung unter 040/ 693 97 34 oder per E-Mail unter sondergarten@wandsbek.hamburg.de ist erforderlich. Für Fragen steht der Leiter des Botanischen Sondergartens, Herr Helge Masch, unter oben genannter Telefonnummer zur Verfügung. Weitere Informationen und Fotos zu allen Angeboten sind im Internet verfügbar unter: www.hamburg.de/wandsbek/veranstaltungen-im-sondergarten/  Der Botanische Sondergarten befindet sich in der Walddörferstraße 273, 22047 Hamburg.

Sonntag, 16. Februar 2020 – 14.00 bis 16.00 Uhr: Bäume erkennen im Winter – mit Helge Masch

Die Blätter der Bäume sind allgemein bekannte und sichere Unterscheidungsmerkmale der Bäume. An welchen Merkmalen lassen sich die Pflanzen jedoch im winterlich unbelaubten Zustand erkennen?

Während eines Rundganges durch den Botanischen Sondergarten zeigt Helge Masch den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wie unterschiedlich Rinde, Blatt- und Blütenknospen oder die Stellung der Zweige sein können.

Sonntag, 23. Februar 2020 – 14.00 bis 16.00 Uhr: Aussaat und was dann? – mit Helge Masch

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Aussaat und den dann folgenden Arbeiten. Im praktischen Teil können die Teilnehmenden die Techniken der Aussaat und des Pikierens (Vereinzeln der Sämlinge nach der Keimung), sowie die Pflege der Saatkisten und der Sämlinge erlernen.

Neugestaltung des Nahversorgungszentrums Großlohe

Der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung mit anschließender Diskussion über den Bebauungsplan-Entwurf Rahlstedt 136 ein.

Die Veranstaltung findet statt am Montag, dem 17. Februar 2020 um 18 Uhr im Gemeindesaal der Christophorus Kirche, Großlohering 49, 22143 Hamburg

Durch den Bebauungsplan Rahlstedt 136 sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Erneuerung des bisherigen Nahversorgungszentrums Markt Großlohe unter Einbezug des Grundstücks der Christophorus Kirche und mit zusätzlichem Wohnungsbau in den Obergeschossen (etwa 196 Wohneinheiten, davon 30 % gefördert) einschließlich einer Kindertagesstätte geschaffen werden. Hiermit können Beiträge zum dringend benötigten Wohnungsbau und zur Sicherung von Nahversorgungsangeboten für Großlohe geleistet werden.

Anschauungsmaterial kann von Montag, den 10. Februar bis Freitag, den 14. Februar 2020, von 8.30 bis 16 Uhr im Bezirksamt Wandsbek, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung, 4. Etage, Am Alten Posthaus 2, 22041 Hamburg und am Montag, dem 17. Februar 2020 ab 17.30 Uhr am Veranstaltungsort eingesehen werden.

Zur öffentlichen Unterrichtung und Erörterung sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei, die Teilnahme ist kostenlos.

Mehr Lebensräume für die Bachbewohner der Wandse

NABU sucht Helfer*innen für Bach-Aktionstag an der Wandse in Hamburg-Wandsbek am 08. Februar 2020.

Der NABU Hamburg veranstaltet am Samstag, 08. Februar 2020 in Kooperation mit dem Bezirksamt Wandsbek einen Bach-Aktionstag an der Wandse. Gemeinsam mit freiwilligen Helferinnen und Helfern werden die NABU-Aktiven der Stadtteilgruppe Wandsbek, Holz in Form von Reisigbündeln und Baumstämmen im Bach platzieren und befestigen. „Strukturelemente wie Holz und Kies sind in unseren Gewässern unerlässlich, wenn man eine gewisse Vielfalt erhalten und vergrößern möchte“, erklärt Olaf Fedder, Leiter der NABU-Stadtteilgruppe Wandsbek. Seit vielen Jahren engagieren sich die Mitglieder der NABU-Stadtteilgruppe Wandsbek als Bachpaten an der Wandse und der Berner Au und renaturieren die Bäche und deren unmittelbare Umgebung. Anwohner und interessierte Bürger sind herzlich eingeladen, mitzuhelfen und sich vor Ort zu informieren.

Wer am Bach-Aktionstag an der Wandse mitmachen möchte, meldet sich bitte unbedingt bis zum 06. Februar 2020, 15:00 Uhr an. Dabei werden der genaue Treffpunkt und weitere Hinweise bekannt gegeben. Kontakt: Fritz Rudolph, NABU Hamburg, Tel.: 040/697089-0, Aktionstage@NABU-Hamburg.de. Feste Kleidung und Regenschutz sind mitzubringen. Für Werkzeuge, Handschuhe, ein einfaches Mittagessen sowie Getränke sorgt der NABU.

Eine Übersicht über alle Einsätze gibt es unter www.NABU-Hamburg.de/wasser in der Rubrik „Termine“.

Hintergrund: Nach einer Phase des überwiegend technischen Ausbaus wird seit den 1980er Jahren der naturnahen Entwicklung der Hamburger Gewässern wieder mehr Beachtung gegeben. Schon mit einfachen Mitteln lässt sich mehr Natur in Hamburgs Bäche bringen. Der NABU veranstaltet deshalb in diesem Jahr insgesamt 14 Bach-Aktionstage im gesamten Hamburger Stadtgebiet, um Hamburgs Bäche wieder naturnah und lebendig zu gestalten. (Foto: Nabu/T. Dröse)

Der Gewässerschutz des NABU Hamburg wird gefördert durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung und die Georg & Jürgen Rickertsen Stiftung.

Hot Reeds & Rhythm

Anlässlich des Benefizkonzertes zum 20-jährigen Jubiläum des Vereins zur Förderung Rahlstedter Kinder- und Jugendlicher e.V. wird die Band „Hot Reeds & Rhythm“ das Publikum mit Classic Jazz & Carribian Music bestens unterhalten. Das Ensemble bietet eine mitreißende Show voller Energie und zahlreicher brillanter Soli. Swing in seiner ganzen Sinnlichkeit und Eleganz, New Orleans-Jazz und Blues mit ganz viel Power. Eine besondere Spezialität der Band sind Ausflüge in kreolische und karibische Klangwelten, begleitet von kreolischem Skatgesang. Versuchen Sie gar nicht erst die Füße still zu halten – es wird Ihnen nicht gelingen! Im Anschluss an das Konzert lädt Sie die Parkresidenz zu einem Jubiläumsumtrunk ein. Foto: Ralf Böcker.

Das Benefizkonzert ist am 6. Februar um 19.00 Uhr in der Parkresidenz Rahlstedt.