Archiv für den Monat: Juli 2019

Sommerhitze – Was müssen Herzpatienten beachten?

Klettern die Temperaturen über 30 Grad, ist das besonders für Menschen mit Herz- oder Blutdruckproblemen eine Herausforderung. Was Betroffene tun können, um dennoch den Sommer zu genießen, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Der Körper als Temperaturregler: Die Körpertemperatur eines Menschen sollte ungefähr 37 Grad betragen. Überschreitet der Körper diesen Wert bei großer Hitze, gibt er die überschüssige Wärme über die Haut ab: Die Blutgefäße in Armen und Beinen erweitern sich, es fließt mehr Blut hindurch. Da die Extremitäten eine große Hautoberfläche haben, kann das Blut darüber die Wärme abgeben. Anschließend fließt das gekühlte Blut ins Körperzentrum zurück und kühlt von innen. Reicht das nicht aus, beginnt der Körper zu schwitzen – die dabei entstehende Verdunstungskälte kühlt den Körper zusätzlich.

Auswirkungen von Hitze auf das Herz: Wenn der Körper bei großer Hitze vermehrt Blut durch die Gefäße pumpt, muss das Herz mehr arbeiten. Ein gesundes Herz meistert diese Belastung problemlos, für ein geschwächtes oder krankes Herz ist das eine Herausforderung. Deshalb der Rat von Dr. Reuter an Ältere und Menschen mit Herzproblemen: „Direkte Sonneneinstrahlung und körperliche Anstrengungen meiden und auf sommerliche Kleidung achten.“ Kurze Ärmel und Hosen, leichte Stoffe und eine Kopfbedeckung ermöglichen es dem Körper, Wärme abzugeben und verhindern einen Hitzestau. Ebenso wichtig ist es, starke Temperaturwechsel zu vermeiden, beispielsweise beim Betreten eines klimatisierten Geschäfts. Bei dem plötzlichen Wechsel von hoher Außen- zu kühler Innentemperatur verengen sich die Gefäße. Dadurch kann das Blut nicht mehr so schnell fließen, der Blutdruck steigt und damit das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Der Tipp des DKV Experten: Den Einkauf in die kühleren Morgen- oder Abendstunden legen.

Medikamenteneinnahme mit dem Arzt besprechen: Patienten mit Bluthochdruck und solche mit einer Herzschwäche sollten im Sommer die Dosierung ihrer Medikamente mit dem behandelnden Arzt besprechen. Gegebenenfalls rät er ihnen, bestimmte Mittel bei großer Hitze zu reduzieren. Denn wassertreibende Medikamente, sogenannte Diuretika, die insbesondere Herzschwächepatienten zur Entwässerung einnehmen, können bei Hitze zu einem großen Flüssigkeitsverlust führen. Die Folge: „Das Blutvolumen in den Gefäßen nimmt ab. Dadurch sinkt der Blutdruck und es besteht die Gefahr, dass der Patient einen Kreislaufkollaps erleidet“, so Dr. Reuter.

Das A & O: die richtige Flüssigkeitsmenge: Schwitzt der Körper, verliert er bis zu zwei Liter Flüssigkeit pro Tag. Dazu kommt ein Verlust von Elektrolyten wie Natrium, Kalium und Magnesium. „Wer dann mehr trinkt, gleicht den Verlust wieder aus“, so Dr. Reuter. Allerdings ist gerade bei älteren Menschen das Durstempfinden weniger ausgeprägt. Daher sollten sie bei Hitze bewusst darauf achten, ausreichend zu trinken. Da Patienten mit einer Herzschwäche aber unter Umständen mehr als zwei Liter zu sich nehmen müssen, sollten sie die erforderliche Trinkmenge gemeinsam mit ihrem Arzt festlegen. Denn auch eine zu hohe Flüssigkeitszufuhr ist nicht gut – das kann zu einer übermäßigen Belastung des Herzens führen. Um die richtige Trinkmenge herauszufinden, empfehlen Ärzte Herzpatienten oft, sich täglich morgens und abends immer zum selben Zeitpunkt zu wiegen. So können sie selbst kontrollieren, ob sie ausreichend getrunken haben. Generell ist Wasser, eventuell mit Zitronenscheiben, eine ungesüßte Saftschorle oder abgekühlter Früchte- oder Kräutertee am besten geeignet. Auf alkoholische oder zuckerhaltige Getränke sollten – nicht nur – Herzpatienten bei großer Hitze verzichten. (Anzeige)

Sparkasse Holstein baut Kreditgeschäft aus und setzt auf Kooperation mit der S-Kreditpartner GmbH

Manche Ausgaben kommen unerwartet: Die Waschmaschine geht kaputt, der Umzug ist auf einmal doch teurer als geplant oder das Auto zu klein geworden. Nicht immer hat man genügend Geld zurückgelegt, um solche spontanen Anschaffungen zu stemmen. Und nicht immer bleibt die Zeit, um dafür anzusparen. In solchen Situationen hilft ein Kredit weiter – und den macht die Sparkasse Holstein jetzt noch einfacher. Um die Leistungen für ihre privaten Kreditkunden weiter zu verbessern, hat sie zukünftig einen starken Partner aus der Sparkassen-Finanzgruppe mit im Boot: Ab dem 01.07.2019 setzt die Sparkasse Holstein auf eine Zusammenarbeit mit der S-Kreditpartner GmbH.

Die S-Kreditpartner GmbH ist insbesondere auf Konsumenten- und Autokredite spezialisiert. Gut 330 Sparkassen und 550 Fahrzeughändler in Deutschland kooperieren bereits mit ihr. Dabei betreut S-Kreditpartner gemeinsam mit den Sparkassen und Händlern Kunden mit einem Kreditbestand von insgesamt rund 6,8 Milliarden Euro. Dazu Helge Schoof, Regionalleiter Privatkunden Süd bei der Sparkasse Holstein: „Das sind Zahlen, die für sich sprechen! S-Kreditpartner konzentriert seine Kompetenzen und Services voll und ganz auf das Kreditgeschäft. Das schafft Mehrwerte, die wir durch die Kooperation an unsere Kreditkunden weitergeben können.“

Die Kunden der Sparkasse Holstein profitieren durch die Zusammenarbeit mit S-Kreditpartner etwa von einem unkomplizierten Antragsprozess, niedrigen Raten durch lange Laufzeiten, einem festen günstigen Zinssatz und schnellen Kreditentscheidungen. „Für unsere Kunden bedeutet die Kooperation außerdem eine noch individuellere Beratung. Unser Ziel ist es, jedem Kunden genau den Kredit zu vermitteln, der zu seinen Ansprüchen und finanziellen Möglichkeiten passt“, so Helge Schoof. (Anzeige)