Archiv für den Monat: Mai 2019

Bühnensau gesucht

Jetzt für einen Auftritt beim Stadtteilfest Meiendorf, Samstag, 07. September 2019, 10.00 bis 18.00 Uhr bewerben!

Am Samstag, 07. September 2019, findet von 10.00 bis 18.00 Uhr das Stadtteilfest Meiendorf statt. Das Kulturzentrum BiM organisiert das beliebte Open-Air Fest in diesem Jahr zum ersten Mal und möchte das Bühnenprogramm öffnen. Alle Musiker*innen, Tänzer*innen und Performancekünstler*innen, die im Stadtteil leben, arbeiten oder ihm verbunden sind, können sich ab sofort für einen Auftritt auf den Bühnen bewerben. Der Anmeldeschluss ist der 15. Juni 2019. Anmeldebögen können unter www.bim-hamburg.de heruntergeladen werden.

Das Stadtteilfest findet bereits seit 19 Jahren statt. Ein wichtiger und beliebter Programmpunkt bildet die Musik. Es wird auch in diesem Jahr wieder eine Bühne vor der Croque Insel sowie eine Bühne auf dem Hof des Kulturzentrums BiM stehen und damit Plattformen für hiesige Bands, Künstler*innen, Musiker*innen und Tänzer*innen bieten. In diesem Jahr soll das Bühnenprogramm erstmalig geöffnet werden. Damit haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich mit ihrer Band, als Solo-Künstler*in oder als Gruppe für einen Timeslot auf der Bühne zu bewerben. Anmeldebögen stehen auf www.bim-hamburg.de zum Download zur Verfügung.

Wandsbeks Spitzenpolitiker versammelt

Kurz vor den Wahlen zu den Bezirksversammlungen haben die Wähler die Gelegenheit, alle Spitzenkandidaten persönlich anzusprechen und zu hören, warum gerade ihr Parteiprogramm das beste ist. Dazu lädt der VHS-Verein am Sonntag, 12. Mai, 11 Uhr, in die Karl-Schneider-Halle Berner Heerweg 183. Lokalpolitische Themen, das eigentliche Arbeitsfeld der Bezirkspolitiker, werden sicher dominieren. Dazu gehört die Wohnungs- und Verkehrspolitik und persönliche Betroffenheiten. Aber auch der Blick auf die gleichzeitige Europawahl kann gestreift werden. In der Pause und nach dem offiziellen Teil ergeben sich noch Möglichkeiten, das Einzelgespräch zu suchen.
Anja Quast – SPD, Franziska Hoppermann – CDU, Maryam Blumenthal – Die Grünen, Rainer Behrens – Die Linke, Dietmar Wagner – AfD und Stanko Stankovic-Cirkovic – FDP werden an den Tischen stehen. Die Vereinsvorsitzenden Gerhard Fuchs und Wulf Hilbert moderieren.
Helmut Stuarnig & Friends sorgen für die Stimmung, die Diskussion beginnt um 11.30 Uhr und endet etwa um 13 Uhr.  Eintritt frei, Getränke und Brezeln stiftet der VHS-Verein.

Die Podiumsdiskussion ist am 12. Mai um 11.00 Uhr in der Karl-Schneider-Halle.

Violin-Rezital

Der junge Geiger Jakow Pavlenko und sein Pianist Jan-Aurel Dawidiuk werden beide am Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ausgebildet. 2018 umrahmten sie musikalisch die Verleihung des Karlspreises an Emmanuel Macron, und Ende letzten Jahres debütierte Jakow Pavlenko – gerade 15jährig – mit dem Violinkonzert von Sibelius und der Philharmonie Baden-Baden. Im Konzert zu hören sein werden u.a. das Rondo in C-Dur KV 373 von Mozart und das Valse-Scherzo op. 34 von Tschaikowsky. (Foto: Geiger Jakow Pavlenko und Pianist Jan-Aurel Dawidiuk)

Das Konzert ist am 9. Mai um 19.00 Uhr in der Parkresidenz Rahlstedt.

Mein Körper ist ein Aufstand – Was guckst du mich an?

Ein Stück Tanzperformance über Körper(-Bilder) zwischen Sitzenbleiben und Aufstehen, zwischen Zuschauen und Gaffen.

In der Tanzperformance begegnen sich digital natives des Jugendensembles Inner Rise der ghettoakademie und professionell ausgebildete Performerinnen/Tänzerinnen, die noch in der Fernsehgeneration aufgewachsen sind. Sie befragen einander ihre unterschiedlichen Erfahrungen und erforschen gemeinsam ihre persönlichen Momente des Aufstehens und Sitzenbleibens: Wie gehen unterschiedliche Körper mit Formen des Aufstehens und Zuschauens um? Wie radikal würden der Einzelne seinen Körper einsetzen, sich Gewalt aussetzen oder ausüben, wenn man aufsteht oder Widerstand leistet? Ist Revolte ein Phänomen der Jugend? Wie entstehen und funktionieren die Dynamiken in den Körpern des Einzelnen und dem Körper der ganzen Gruppe? Gegen das Gegen. Wann mische ich mich nicht ein? Wo und wie fängt die Schlaffheit im eigenen Körper an? Wann wird aus Zuschauen Glotzen? Wann Weggucken? Wann Gaffen?

Die Performer*innen suchen Bilder aus der Berichterstattung von früher oder heute als Bildmaterial für die Inszenierung aus, das in dem Raum mittels Projektionen sowohl mit den realen Körpern der Performer*innen verwebt wie auch live von ihnen hergestellt wird. Aspekte des Zuschauens werden auch räumlich verhandelt. Es wird ohne vierte Wand gespielt. Ab 13 Jahre. (Foto-Credits: Anja Winterhalter)

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und durch die Hamburgische Kulturstiftung.

Vorsicht! Kasper!

Ein Schaupuppenspiel rund um den Verkehr. Kasper? Den (er)kennt doch jeder, oder? Genau! Das ist dieser oberlustige Schlingel, ein Drauflosgänger und Rotmützenträger eben. Der weiß alle Regeln.

Deshalb lassen Verkehrspolizisten ihn auch so gerne mitspielen. Besonders, wenn’s gefährlich wird – in so verteufelt verflixten Situationen, in denen es um Verkehrsregeln geht. Um rechts und links und um Vorsicht und Rücksicht. Vorsicht + Rücksicht sind sowieso immer gut, nicht nur auf der Straße. Ab 4 Jahre.

Das Puppenspiel ist am 8. + 9. Mai um jeweils 10.00 Uhr im FUNDUS-Theater.

Karlshöher Gespräch am 8.5.: Streiken für Klimaschutz – Was bin ich bereit zu tun?

Freitag für Freitag demonstrieren Schülerinnen und Schüler für mehr Klimaschutz. In Demokratien
bedarf es genau dieses Engagements, um die Gesellschaft mitzugestalten – für eine gute Zukunft.

Ein Großteil des klimaverantwortlichen Verhaltens ist mit persönlichen Belastungen wie der Änderung von Konsum und Mobilität oder Kostensteigerungen verbunden. „Manchmal nervt Klimaschutz. Wenn das Steak verführerisch in der Pfanne brutzelt, der sonnige Strand im Süden lockt, ich durch den Regen radel, während mein Auto vor der Tür steht und und und…. Bin ich da eine Ausnahme?“ beschreibt Alexander Porschke,
Vorstandsvorsitzender des NABU Hamburg, seine Gedanken. Und bringt dann seine Haltung auf den Punkt: „Als Ziel steht mir Klimaschutz jedenfalls durchaus manchmal im Weg. Muss aber trotzdem sein, oder bringt Ihnen alles Spaß, was nötig ist?“

Was brauche ich, um meinen Lebensstil klimafreundlicher zu gestalten? Reichen Vorbilder? Wie löse ich die Widersprüche zwischen Wissen, Wollen und Handeln? Wie gewinne ich Verbündete? Was bin ich bereit zu tun?

Diese Fragen diskutieren am 8.5.2019 auf dem Podium:

Luisa Neubauer, Fridays For Future Deutschland

Gerrit Braun, Miniatur Wunderland Hamburg

Nilda Inkermann, Netzwerk „Mind Behaviour Gap“ und  I.L.A. Kollektiv

Alexander Porschke, NABU Hamburg

Dr. Hannah Wallis, Institut für Psychologie, Universität Madgeburg.

Moderation: Angela Grosse (Wirtschaftsjournalistin)

Datum: Mittwoch, 8. Mai 2019, 18:00 bis 20:30 Uhr auf Gut Karlshöhe, 60 d, 22175 Hamburg

Kosten: keine.  Anmeldung notwendig! Es gibt nur ein begrenztes Platz-Kontingent. Online buchen: https://bit.ly/2D6TbqU

Beginn der Umgestaltung des Ostpreußenplatzes im Mai

Die Arbeiten zur Neugestaltung des Ostpreußenplatzes beginnen Anfang Mai 2019. Die Gesamtbauzeit ist bis etwa Ende Februar 2020 vorgesehen. Da vor Ort Gewerbebetriebe angesiedelt sind und die Durchführung eventueller Notfalleinsätze gewährleistet sein muss, werden die Straßenbauarbeiten in mehreren Bauphasen durchgeführt.

Bei der Umgestaltung werden die Fahrbahn- und Nebenflächen neu geordnet. Es findet eine anspruchsvolle Neugestaltung der Freiraum- und Nebenflächen mit Spielinseln, Pflanzflächen, Sitzbänken, Fahrradanlehnbügeln sowie öffentlicher Beleuchtung statt. Die Asphaltfahrbahn wird hierzu angepasst und saniert. Des Weiteren werden eine Straßenentwässerungsanlage und eine Bushaltestelle gebaut.

Während der gesamten Bauzeit ist durch Fahrbahn- und Gehwegeinengungen mit Behinderungen im Straßen- und Fußgängerverkehr zu rechnen. Die Grundstückszufahrten werden so wenig wie möglich eingeschränkt. Erforderliche Sperrungen werden mindestens drei Tage vor der Ausführung durch die Straßenbaufirma bei den Betroffenen angekündigt. Besondere Berücksichtigung erfahren dabei die Zufahrten der Gewerbebetriebe. Hierfür wird eine Anlieferung jeweils mit der Geschäftsleitung abgestimmt und gegebenenfalls auf einen bestimmten Zeitraum beschränkt. Die Abfallentsorgung wird durch den Transport der unterschiedlichen Behälter (Restmüll, Bio, Papier, Wertstoff) zum Entsorgungsfahrzeug und zurück durch die Baufirma sichergestellt.

Alle sich aus der Baumaßnahme ergebenden verkehrlichen Maßnahmen sind mit dem zuständigen Polizeikommissariat als Straßenverkehrsbehörde abgestimmt. Bei Baumaßnahmen lassen sich Beeinträchtigungen für Anlieger und Wegebenutzer leider nicht vermeiden. Das Bezirksamt Wandsbek wird zusammen mit den bauausführenden Firmen dafür sorgen, Störungen und Behinderungen auf das unvermeidbare Maß zu beschränken.

Information über die Umgestaltung stehen ebenfalls auf der Internetseite des Bezirksamtes Wandsbek zur Verfügung: www.hamburg.de/wandsbek/strassenbaustellen/.

Weitergehende Informationen zur Baumaßnahme sind im Internet verfügbar unter:  http://suche.transparenz.hamburg.de mit dem Suchbegriff „Neu- Um, und Ausbau von Straßen, Ostpreußenplatz, Straßenbauarbeiten“.

 

Dritte Runde des Phänologie-Projektes 2019: Gesucht wird der Vollfrühling! – Zeigerpflanze: Apfelbaum

Wann blühen die Apfelbäume? Wann blühen die Apfelbäume in den Stadtteilen? Die Apfelbaumblüte ist die Zeigerpflanze für den Vollfrühling. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, den tatsächlichen Beginn der Blütezeit in ihrem Stadtteil (in Hamburg und 25 km Umkreis) zu beobachten und dem Botanischen Sondergarten Datum und Ort des ersten blühenden Apfelbaums mitzuteilen. So wird das Phänologie-Projekt des Botanischen Sondergartens unterstützt, das im vergangenen Jahr startete. Beobachtungen sollen möglichst online unter www.hamburg.de/wandsbek/phaenologie/ oder per Telefon (040 693 97 34) gemeldet werden. Wichtig ist die Angabe von Stadtteil und Datum. Der Sondergarten Referenz-Apfelbaum wächst neben dem Sengarten.

Phänologie hat in Hamburg eine lange Tradition. Seit 1945 gibt es den Hamburger Forsythien-Kalender. Hierbei handelt es sich um die längste, dem Deutschen Wetterdienst bekannte durchgehende Beobachtungsreihe. Beobachtet wird der Blühbeginn der Forsythiensträucher an der Lombardsbrücke.

Als nächstes wird der Blühbeginn der Holundersträucher gesucht, als Zeigerpflanze für den Frühsommer.

Für Fragen steht der Leiter des Botanischen Sondergartens Herrn Helge Masch  unter 040 693 97 34 zur Verfügung.  (Fotorechte: © Helge Masch)