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Zum Tode von Edgar Bessen

Viele Menschen haben, wenn sie ans Ohnsorg-Theater denken, neben Heidi Kabel und Henry Vahl vor allem auch das Bild von Edgar Bessen vor Augen.

Ob Bauernknecht oder Liebhaber, ob Komiker oder Charakterdarsteller – es gab kein Rollenfach, in dem sich Edgar Bessen nicht zu Hause fühlte. Und es gab wohl kaum ein Hamburger Theater, in dem er während seiner über fünfzigjährigen Schauspielerkarriere nicht seine künstlerischern Spuren hinterließ.

Es war Hans Mahler, der 1960 das Talent des Anfängers erkannte und ihn ans Ohnsorg-Theater engagierte. Die Bühne, an der bereits Bessens Onkel Henry Vahl das Publikum begeisterte. Im  Theater und durch die Fernsehübertragungen hatte sich Edgar Bessen schnell in die Herzen der Zuschauer gespielt und sorgte so auch dafür, das Ohnsorg-Theater in ganz Deutschland bekannt zu machen.

1979 verließ Edgar Bessen das Haus und suchte an Hamburger Theatern, bei Funk und Film neue künstlerische Herausforderungen.

In der Jubiläums-Spielzeit 2002/3 kehrte der Träger der Biermann-Ratjen-Medaille der Freien und Hansestadt Hamburg für die Rolle des Jan Kreyenburg im Klassiker „Wenn de Hahn kreiht“ ans Ohnsorg-Theater zurück. Ein weiteres Gastspiel folgte fünf Jahre später in dem Lustspiel „Allens Böse to’n Geburtstag“. Und seine letzte Rolle in dem Theater, in dem er seine Karriere begonnen hatte, war 2008 der Friedrich Brammer in „Mien Mann, de fohrt to See“.

Edgar Bessen wird Generationen von Menschen unvergessen bleiben. Er ist am 2. Februar 2012 in Hamburg im Alter von 78 Jahren gestorben.

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