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Wettbewerb zum Leben und Wirken des Forschers Tycho Brahe

Bezirksversammlung ruft Wandsbeker Schulen zum Mitmachen auf.

Der Ausschuss für Finanzen und Kultur der Bezirksversammlung Wandsbek stellt fünftausend Euro für Projekte und Aktivitäten zur Verfügung, die den Forscher Tycho Brahe würdigen. Aus diesem Anlass hat die Bezirksversammlung Wandsbek nun einen Wettbewerb ausgeschrieben und ruft die Schulen im Bezirk auf, sich zu bewerben. Ziel ist es, Projekte zum Leben und Wirken des Forschers zu fördern, die auch seine Wandsbeker Zeit berücksichtigen. Thematisiert werden kann zum Beispiel auch die Zusammenarbeit mit der Schwester Tycho Brahes, Sophie Brahe.

Schulvereine von Wandsbeker Schulen haben die Möglichkeit Mittel zu beantragen, wenn Sie mit Schülerinnen und Schülern fächerübergreifende Arbeiten (z. B. in den Bereichen Geschichte, Technik und Astronomie) durchführen oder das Thema im Rahmen einer Projektwoche aufgreifen. Bewerbungen können bis spätestens 30Oktober 2012 beim Bezirksamt Wandsbek, Fachamt Sozialraummanagement (Schloßstraße 60, 22041 Hamburg) eingereicht werden. Antragsformulare können unter Tel. 42881-2116 abgefordert werden. Die Durchführung des Projektes soll zwischen Dezember 2012 und Juni 2013 erfolgen und die Ergebnisse im Wandsbeker Rathaus präsentiert werden.

Tycho Brahe (*1546 † 1601) gilt als einer der größten Forscher aller Zeiten. Er beobachtete mit den für seine Zeit modernsten Instrumenten den Himmel und entwickelte das „Tychonische Weltbild“. Auf der Grundlage der Messdaten von Tycho Brahe formulierte Johannes Kepler seine Planetengesetze. Von Oktober 1597 bis September 1598 lebte Tycho Brahe in Wandsbek. In dieser zentralen Phase seines Lebens wurde seine „Astronomiae instauratae mechanica“ in Wandsbek gedruckt. Weltweit existieren von diesem Buch nur einhundert Exemplare. Ein Faksimile wurde von der Helmut-Schmidt-Universität gekauft und ist dort in der Bibliothek vorhanden. Wandsbek liegt zwischen Skandinavien und Prag, den beiden wichtigsten biographischen Bezugspunkten des Forschers und bildete damit einen Mittelpunkt auf der Achse seines Lebens.

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