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Weltweites Engagement für verfolgte Christen – die Politik muss mehr tun

Der Hamburger CDU-Bundestagsabgeordnete Jürgen Klimke hat eine Veranstaltung der Unionsfraktion zur Christenverfolgung initiiert. Teilnehmer waren neben dem Fraktionsvorsitzendem Volker Kauder und zahlreichen Bundestagsabgeordneten auch Vertreter der Zivilgesellschaft aus Hamburg.

Christen sind die meistverfolgte Religionsgruppe weltweit, wie der von der Menschenrechtsorganisation Open Doors erarbeitete Welt-Verfolgungs-Index festhält. Christenverfolgung nimmt außerdem zu. Der renommierte Experte Prof. Dr. Thomas Schirrmacher vom International Institute for Religious Freedom e. V. dokumentierte in seinem Beitrag eine Zunahme sowohl der Staaten mit eingeschränkter Religionsfreiheit als auch der Staaten in denen schwerwiegende Christenverfolgung vorgekommen war seit 2007 bzw. 2008. Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder berichtete von seiner Reise nach Ägypten und betonte die schwierige Situation für die koptischen Christen, gerade in den ländlichen Regionen Oberägyptens. Er appellierte an die Abgeordneten, in Ägypten weiterhin durch Besuche präsent zu sein und die politisch Verantwortlichen des Landes auf die Lage der Christen anzusprechen.

Ein wichtiger Teil der Veranstaltung bestand darin, mit der Zivilgesellschaft in Kontakt zu kommen. Vertreter von Open Doors und der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichteten über ihre Aktivitäten zum Schutz verfolgter Christen. Cornelia Schulz von der IGFM Hamburg berichtete über Mahnwachen, Lichterketten und Demonstrationen vor iranischen Einrichtungen. Dabei konnten zahlreiche politische Vertreter als Teilnehmer gewonnen werden, breite Medienberichterstattung wurde erreicht. „Ich bin überzeugt, dass dieses Engagement für den iranischen Pastor Nadarkhani, der wegen Übertritt zum Christentum zum Tode verurteilt war, einen wichtigen Beitrag zu dessen Freilassung geleistet hat“, sagt Jürgen Klimke, der die IGFM Hamburg auch deshalb nach Berlin eingeladen hat, um sich für den Einsatz zu bedanken.

Wichtig waren die Forderungen der Zivilgesellschaft an die anwesenden Abgeordneten: Politiker sollten Patenschaften mit verfolgten Christen eingehen, bedrängte Christen in den Bundestag einladen, die Botschafter betroffener Staaten auf die Problematik ansprechen und die Kirchen stärker sensibilisieren, die sich mit der Thematik oft schwer tun. „Diese Anliegen werden wir als CDU/CSU-Fraktion in unserer zukünftigen Arbeit noch stärker aufnehmen“, versprach Jürgen Klimke.

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