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Umbau der Rodigallee: CDU fordert Beteiligung von Bürgern und Bezirksversammlung

In der Stadtteilkonferenz Jenfeld stellte der Landesbetrieb für Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) jüngst die Pläne für den Umbau der Rodigallee vor. Eine vorherige Beteiligung der Öffentlichkeit oder der Bezirksversammlung hat nicht stattgefunden.

Laut Medienberichten soll die gesamte Rodigallee von Marienthal bis Jenfeld auf einer Länge von 3,3 Kilometern saniert werden. Im Zuge dessen soll ebenfalls eine Fahrstreifenreduzierung auf jeweils eine Spur pro Richtung erfolgen, um Platz für Radstreifen zu schaffen. Stadteinwärts sei außerdem eine Busspur vorgesehen. Der Bau wäre bereits für Mitte 2023 bis Ende 2025 geplant.

In einem Antrag fordert die CDU-Bezirksfraktion Wandsbek am 5. Mai 2022 in der Bezirksversammlung eine sofortige Einbeziehung der bezirklichen Gremien und eine umgehende Bürgerbeteiligung mit Abstimmungsmöglichkeit über unterschiedliche Varianten für die Sanierung und den Umbau der Rodigallee (mit und ohne Spurverringerungen).

„Die Rodigallee ist eine wichtige Hauptstraße dessen Leistungsfähigkeit im Zuge einer Sanierung zwingend erhalten bleiben muss. Bereits jetzt kommt es bei Stoßzeiten zu Rückstaus. Eine Bürgerbeteiligung mit Abstimmung über mögliche Umbauvarianten sehen wir als dringend geboten an“, sagt Dr. Natalie Hochheim, Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion Wandsbek.

„Eine Reduzierung der Fahrstreifen an der Rodigallee darf nicht zulasten der Pendler und Anwohner gehen. Staus und die Verdrängung in die anliegenden Wohngebiete sind bei dem jetzigen Kenntnisstand über die Planungen vorprogrammiert“, sagt Axel Kukuk, Wahlkreisabgeordneter für Marienthal und Jenfeld.

„Dass gerade bei einer Planung, die massive Änderungen herbeiführt, die Einbeziehung der Bezirksversammlung nicht stattgefunden hat, ist nicht hinnehmbar“, so Hochheim und Kukuk.

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