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S 4 – Planungen schreiten voran

Die Vorentwurfsplanung für die neue S-Bahn-Linie S 4 von Hamburg nach Bad Oldesloe schreitet voran. Über die aktuellen Planungen auf hamburgischem Gebiet informiert die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation die Wandsbekerinnen und Wandsbeker im Februar vor Ort. Als Moderator konnte der ehemalige Bezirksamtsleiter Gerhard Fuchs gewonnen werden.

Termine: 18. 02. 2013 18 Uhr Marienthal, Saal im Kulturschloss, Königsreihe 4, 22041 HH,  19. 02.2013 18 Uhr Tonndorf, Stadtteilschule, Pausenhalle, Barenkrug 16, 22159 HH.

Die S4 soll den Nahverkehr zwischen Hamburg und dem Kreis Stormarn verbessern: durch einen dichten Fahrplantakt, einen zuverlässigen Betrieb mit hoher Pünktlichkeit und eine direkte Verbindung von Bad Oldesloe bis in die Hamburger Innenstadt. Hamburg und Ahrensburg sollen künftig in der Hauptverkehrszeit im 10-Minuten-Takt verbunden werden; zwischen Hamburg und Bad Oldesloe ist ein Stundentakt vorgesehen.

Sie soll darüber hinaus den Hamburger Hauptbahnhof entlasten und zusätzliche Kapazitäten für den Nah-, Fern- und Güterverkehr zwischen Hamburg und Lübeck schaffen. Die Vorstudien zur S4 (Machbarkeitsanalyse, Betriebssimulationen) haben den Nutzen dieses S-Bahn-Ausbaus aufgezeigt; dieser wurde auch durch Beschlüsse der Hamburgischen Bürgerschaft und des Schleswig-Holsteinischen Landtages zur Realisierung der S4 bestätigt.

Bis Hamburg-Hasselbrook soll die S4 die vorhandenen S-Bahn-Gleise nutzen; zwischen Hasselbrook und Bargteheide ist der Bau einer eigenen S-Bahn-Infrastruktur mit zwei bzw. einem separaten Gleis geplant. Auf dem letzten Abschnitt bis Bad Oldesloe sollen wieder bestehende (Nah- und Fernbahn-) Gleise befahren werden. Zum Einsatz kommen Zweistrom-Fahrzeuge, die sowohl im S-Bahn- als auch im Fernbahn-Netz betrieben werden können.

Um das Angebot für die Fahrgäste so komfortabel wie möglich zu machen, ist auch der Neubau von vier bis sechs S-Bahn-Stationen geplant. Hinzu kommen der Umbau von acht Stationen (S-Bahn und Fernbahn) und die Beseitigung von bis zu acht Bahnübergängen, die künftig niveaufrei gestaltet werden.

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