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Rot-Grün stoppt Gleisüberbauung in Berne

Die Überbauung der Gleisanlagen am U-Bahnhof Berne wird nicht durchgeführt. Die SPD-GAL-Koalition in Wandsbek stoppte in einer Sitzung des Planungsausschusses der Bezirksversammlung die Fortführung der bisherigen Planungen.

Es war vorgesehen, den Bereich südlich des Bahnhofs zu überdeckeln und mit einem großen Discounter zu bebauen. Die Anwohner in Berne und Oldenfelde jedoch sprachen sich vehement dagegen aus.

„Jahrelang wurde an den Bürgern vorbeigeplant. Wir haben schon sehr früh gesagt: Sprecht mal mit den Menschen vor Ort, bevor ihr viel Zeit und Geld in solch ein ambitioniertes Projekt steckt! Doch CDU und FDP haben vor dem Regierungswechsel immer weiter gemacht. Wenn wir nicht die Notbremse gezogen hätten, wären wir jetzt schon mitten im Ausschreibungsverfahren für den Investor. Dabei gibt es in der Tat gute Gründe, die gegen einen weiteren Discounter an dieser Stelle sprechen. Wir wollen die Personalressourcen der Bezirksverwaltung lieber für die Planung von Wohnungsbau einsetzen und nicht für neue Discounter, die vor Ort niemand will und die die gewachsenen Strukturen gefährden“, meint Rainer Schünemann, Fachsprecher für Stadtplanung der SPD-Fraktion.

Auf der von SPD und GAL angesetzten öffentlichen Veranstaltung Ende August wiesen die ca. 200 Besucher auf eine zu befürchtende Verdrängung des bestehenden Einzelhandels und des Wochenmarktes hin. Auch würden die Anwohnerstraßen durch die Verkehrszunahme überlastet werden und zu wenig Parkflächen zur Verfügung stehen. Böschungen und Grünflächen entlang der Bahngleise würden durch die Bebauung wegfallen müssen.

„Für uns war immer der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs von großer Bedeutung. Da nun die Hochbahn selber einen Fahrstuhl einbauen will, ist das Angebot des Investors diesen zu finanzieren kein Anreiz mehr“, so Susanne Zechendorf, Fraktionsvorsitzende der GAL, und fügt hinzu:  „die Nahversorgung ist gesichert und die Bevölkerung lehnt die Ansiedlung eines Discounters ab, damit ist das Projekt vom Tisch.“

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