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Rittersporn – Giftpflanze des Jahres 2015

06-Wahl der Giftpflanze des JahresAbstimmung zur Wahl der Giftpflanze des Jahres 2016. Zum elften Mal gibt der Botanische Sondergarten in Wandsbek das Ergebnis der Wahl zur Giftpflanze des Jahres bekannt. Jeder konnte sich an der Abstimmung beteiligen. Am 15. Dezember 2014 endete die 200-tägige Abstimmung. Der Rittersporn ging daraus als deutlicher Sieger hervor. So trugen 43,4 Prozent, gleich 528 der 1216 gültigen Stimmzettel, den Namen des Rittersporns. Unter www.hamburg.de/giftpflanze-des-jahres stehen weitere Informationen zur Verfügung.

Die imposante Gartenprachtstaude wird gern als Leitstaude oder Schnittblume verwendet. Eine Vergiftungsgefahr durch alleinigen Hautkontakt, wie beim Eisenhut, geht vom Rittersporn nicht aus. Beide Pflanzengattungen gehören zur gleichen Pflanzenfamilie, den Hahnenfußgewächsen. Vergiftungserscheinungen können sich in Form von Kribbeln, Brennen in Mund und Rachen, Taubheitsgefühl (Zunge, Hände, Zehen), Erbrechen, Durchfall, Schweißausbrüchen, Koliken, Kreislaufproblemen oder Atemlähmung äußern. Bei dem geringsten Verdacht einer Vergiftung sollte ein Arzt aufgesucht werden. Auch die Giftinformationszentralen sind kompetente Ansprechpartner, die rund um die Uhr erreichbar sind und Auskunft geben. Das Giftinformationszentrum-Nord steht im Notfall unter 0551 / 19240 zur Verfügung.

Die weiteren Plätze verteilen sich wie folgt:

  1. Kartoffel (Solanum tuberosum). Die stark giftige Pflanze erhielt 259 Stimmen (21,3 Prozent).
  2. Oleander (Nerium oleander). Die sehr stark giftige Kübelpflanze erhielt 235 Stimmen (19,3 Prozent).
  3. Schneeball (Viburnum sp.). Das giftige Gehölz landete auf dem vierten Platz mit 194 Stimmen (16 Prozent).

Die Aktion „Giftpflanze des Jahres“ geht weiter. Zum zwölften Mal ruft der Botanische Sondergarten Wandsbek auf, sich an der Wahl der Giftpflanze des Jahres zu beteiligen. Nachdem der Rittersporn zur Giftpflanze des Jahres 2015 gewählt wurde, stehen für das Jahr 2016 die folgenden Pflanzen zur Wahl:

Schlafmützchen (Eschscholzia californica)— + giftig — eine einjährige Pflanze

Rhododendron (Rhododendron sp.)— ++ stark giftig — ein Gehölz

Christrose (Heleborus sp.) — +++ sehr stark giftig  — eine Staude

Efeu (Hedra helix) – ++ sehr giftig – eine Zierpflanze

Auf der Homepage des Botanischen Sondergartens und auch direkt im Botanischen Sondergarten (Walddörferstraße 273, 22047 Hamburg) werden die Pflanzen vorgestellt. Die Abstimmung ist online (www.hamburg.de/giftpflanze-des-jahres/), per Telefon (040 / 693 97 34), per Fax (040 / 427 905 520) oder per E-Mail (giftpflanze@wandsbek.hamburg.de) möglich und endet am 15. Dezember 2015. Darüber hinaus können Vorschläge für die Wahl der Giftpflanze des Jahres 2017 eingereicht werden. Am 15. Januar 2016 wird das Ergebnis der Abstimmung bekannt gegeben. Bildmaterial: © Helge Masch

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