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Pflanzliche Therapie-Alternative bei Blasenentzündung

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Blasenentzündungen sind extrem unangenehm und sehr hartnäckig. Die brennenden und häufig auch krampfartigen Schmerzen dann jedoch leichtfertig mit Antibiotika zu behandeln, ist oft ähnlich fragwürdig wie der rein symptomatische Einsatz klassischer Schmerzmittel. Eine effektive, gut verträgliche und vor allem nachhaltige Therapie hingegen erlaubt ein spezielles pflanzliches Arzneimittel, wie gleich mehrere wissenschaftliche Studien zeigen.

Blasenentzündungen kehren immer wieder – vor allem bei Frauen. Häufiger Antibiotika-Einsatz kann die Erkrankungswahrscheinlichkeit sogar verstärken, denn die Nebenwirkungen einer Antibiotika-Therapie beeinträchtigen wichtige Schutzfunktionen wie beispielsweise eine gesunde Vaginal- und Darmflora. Viele Betroffene wünschen sich daher besser verträgliche und vor allem nachhaltig wirksame Alternativen. Experten wie Dr. Heinz-Jürgen Träger, Arzt für Naturheilkunde und Allgemeinmedizin, weisen in diesem Zusammenhang immer wieder auf eine spezielle Arzneipflanzen- Kombination aus Orthosiphon, Hauhechel und Goldrute hin, die sowohl gegen die häufig quälenden Symptome als auch gegen die bakteriellen Erreger wirkt. Die Kombination dieser sich in ihrer Wirksamkeit ergänzenden pflanzlichen Wirkstoffe (enthalten in Aqualibra, Tabletten, rezeptfrei in Apotheken) gilt aufgrund der sehr guten wissenschaftlichen Datenlage inzwischen als medizinischer Goldstandard zur phytotherapeutischen Behandlung entzündlicher Harnwegsinfektionen.

Schmerzen lindern und Bakterien bekämpfen.  Die Wirkstoffe der Hauhechel zeigen ausgeprägt entzündungshemmende Eigenschaften und lindern vor allem die brennenden Schmerzen. Laut wissenschaftlichen Untersuchungen ist ihre Wirkstärke vergleichbar mit der klassisch chemisch-synthetischer Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure. Die Wirkstoffe des Orthosiphons greifen die eigentliche Ursache von Harnwegsinfekten an, allen voran die Bakterien Escherichia coli, die sich mit einer Vielzahl mikroskopisch feiner Härchen (sogenannte Fimbrien) an der Schleimhaut von Blase und Harnleitern festhalten.

Neue Studien der Universität Münster zeigen jetzt, dass Orthosiphon-Extrakt die besondere Fähigkeit hat, die Ausbildung sämtlicher Fimbrientypen zu unterbinden, so dass die Bakterien keine Chance haben, sich an der empfindlichen Schleimhaut der Harnwege anzuheften. Für keinen anderen Wirkstoff konnte dieser Nachweis bisher erbracht werden. Dies unterscheidet Orthosiphon auch grundsätzlich von der bei Harnwegsinfekten gelegentlich eingesetzten Mannose, die nur einen einzelnen Fimbrientyp blockieren kann und daher eher zur Vorbeugung, nicht aber zur Behandlung von Blasenentzündungen geeignet ist. Zusätzlich wirken bestimmte im Orthosiphon-Extrakt enthaltene pflanzliche Wirkstoffe harntreibend sowie krampflösend. Die Bakterien können so gründlich ausgespült werden. Ergänzt werden die Wirkungen von Hauhechel und Orthosiphon durch den ebenfalls wissenschaftlich nachgewiesenen immunsti-mulierenden Effekt der Goldrute. Die ausgeprägte Wirksamkeit dieser speziellen Arzneipflanzen-Kombination konnte in einer groß angelegten, placebo-kontrollierten Studie mit 200 Patientinnen eindrucksvoll nachgewiesen werden. Das Fazit der die Studie leitenden Ärzte: Ein akuter Harnwegsinfekt kann auch ohne Antibiotika effektiv behandelt und mit pflanzlichen Wirkstoffen zudem das Risiko einer erneuten Infektion wirksam reduziert werden.

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