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Pegasus Preis 2014 von ExxonMobil für Ohnsorg Studio

pagasusPegasus, das geflügelte Pferd aus der griechischen Mythologie, symbolisiert unbegrenzte Leistungsfähigkeit durch schöpferische Fantasie. Aus diesem Grund hat ExxonMobil ihre jährlich verliehene und mit 35.000 Euro dotierte Auszeichnung für Hamburger Privattheater auch Pegasus Preis genannt. Mit ihm werden Kreativität und Risikobereitschaft gewürdigt.

Für die Spielzeit 2013/2014 erkannte die Fach-Jury im Ohnsorg Studio die wichtigste institutionelle Bühneninnovation in Hamburg. Damit würdigte sie die mutige Entscheidung des Intendanten Christian Seeler, eine Spielstätte mit Unbenannt-1nur 70 Plätzen zu überwiegend ermäßigten Kartenpreisen – das Ohnsorg Studio – zu gründen. Ebenso wurden die tollen Leistungen der Leiterin Cornelia Ehlers auf konstant hohem Niveau gelobt. Große Anerkennung fand auch das Gesamtkonzept, Kinder und Jugendliche mit zweisprachigen Produktionen an die plattdeutsche Sprache und das Theater heranzuführen und dieses Angebot um Konzerte, Lesungen und Solo-Auftritte der Schauspielerinnen und Schauspieler des Ohnsorg Ensemble zu ergänzen.

Cornelia Ehlers gelang es in den zwei Jahren überdurchschnittliche bis herausragende Inszenierungen für Kinder und auch Erwachsene herauszubringen. Das Ohnsorg-Ensemble zeigte bei der Verleihung des Pegasus-Preises gestern im Ohnsorg-Theater Ausschnitte aus den Studio-Produktionen „Leonce un Lena“, „De Chorproov“ und „Die große Wörterfabrik – Wöör mit Kulöör“. Zum Abschluss präsentierte Sandra Keck einen Ausschnitt aus ihrer neuesten Produktion „Bauernhof-Rock“.

Christian Seeler dankte in seiner Rede Herrn Dr. Manfred Bullinger, Firma ExxonMobil, für den Einsatz, die Privattheater und damit die Hamburger Kultur zu unterstützen. Und dankte aber auch neben Cornelia Ehlers für die fantastischen Inszenierungen, dem gesamten Ohnsorg-Team vor und hinter den Kulissen für den tollen Einsatz. Weiter ging er aber auch auf die vom Hamburger Senat geplanten Kürzungen im Doppelhaushalt 2017/18 ein. Die hier vorgesehenen Kürzungen sollten wohl überlegt sein, da jeder Euro weniger für viele Kultureinrichtungen – gerade auch im Privattheater-Bereich – existenzbedrohend sein können, und die kulturelle Vielfalt für Einheimische und Touristen gefährden.

 

Foto: Dr. Manfred Bullinger, Firma ExxonMobil (l.) übereicht Cornelia Ehlers und Christian Seeler der Pegasus-Preis 2013/14.

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