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Hamburgs Störche brüten wieder

Die Brutsaison der Hamburger Störche ist seit Wochen im vollen Gange. Schon vor drei Wochen sind die ersten Jungstörche geschlüpft, unter anderem bei den NABU-Internetstörchen „Rolf“ und „Maria“. Wie die anderen früh eingetroffenen Storchenpaare sind sie nun mit der Aufzucht und der Fütterung ihres Nachwuchses vollauf beschäftigt. Noch nicht ganz so weit sind die Störche, die später aus ihrem Überwinterungsgebiet in Afrika zurückgekehrt sind. Sie haben erst jetzt mit dem Ausbrüten der Eier begonnen.   Insgesamt konnte der NABU 30 Brutpaare im Hamburger Gebiet zählen, davon 27 in den Vier- und Marschlanden. Das ist ein Paar mehr als im Vorjahr, das mit 50 Jungen ein gutes Storchenjahr war. Der NABU-Storchenexperte Jürgen Pelch ist jetzt gespannt, wie viele Jungstörche 2016 gezählt werden können. „Es wäre schön, wenn wir wieder an die Zahlen vom Vorjahr herankommen. Aber vielleicht wird ja auch der Rekord von 2014 mit 73 Küken gebrochen“, zeigt sich Pelch optimistisch. Dagegen spricht der ungebremste Grünlandverlust in Hamburg und die intensive Landwirtschaft. Beides erschwert den Storcheneltern die Nahrungssuche, die täglich bis zu 4 kg Futter für ihren Nachwuchs heranschaffen müssen. Dafür benötigen sie feuchtes Grünland im Umfang von 26 Fußballfeldern in der Nähe ihres Horstes. Der NABU Hamburg setzt sich deshalb seit vielen Jahren für den Erhalt der Feuchtgebiete ein.

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