Aktuelles aus Hamburg Wandsbek
Pflegedienst Lembke Laue Partner Immobilien

Em Huisken – jank frison eine Friesischbretonische Fusion

Em_Huisken_jank_frisonBretonische Traditionals, friesische Balladen, eindringliche Hymnen an die Salzküsten Europas, Feengesänge und ostfriesischplattdeutsche Texte verschmelzen zu etwas Neuem, eben “jank frison”.

Em Huisken bringt keltische, vor allem bretonische Traditionals (auch in bretonischer Sprache), bretonisch-keltisch inspirierte Eigenkompositionen, neu arrangierte niederdeutsche Lieder sowie Folksongs – und covert seine musikalischen Vorbilder wie z.B. Cat Stevens, James Taylor, Bob Dylan. Auch Shanties sind nicht vor seinem Zugriff sicher: alles wird nach und nach „eingefriest“ – So gibt es innige, ruhige Lieder ebenso wie dynamische Grooves, in denen Rock, bretonische Tradition und ostfriesische Sprache und Lebensgefühl sich zu etwas Neuem verbinden. Ein Ausflug in die hochdeutsche Liedermacherei ergab dann eigene Lieder mit philosophischem Touch neben der Verarbeitung von Texten seines verstorbenen Vaters, des Schriftstellers Jam Brede. Auch heute entstehen neue Lieder, oftmals als Gelegenheits- oder Auftragsarbeit. „jank frison“ gibt es mit Em Huisken solo oder in kleiner Besetzung. „jank frison“ heißt auch Em Huisken’s erste CD. „jank ist friesisch und heißt „schmachtende Sehnsucht“. Sie zielt auf das, was sich rar macht: eine alte, eigenständige friesische Musiktradition, die es nämlich nicht wirklich gibt. Keltische, vor allem bretonische Musik passt zur friesischen Mentalität. Sie liefert das musikalische Material für Neuschöpfungen – für „jank frison “.

Eine eigenständige friesische Musiktradition fehlt fast ganz“, so Em Huisken, „aber was man in der Bretagne findet, passt“. Sonst ist es in Ostfriesland üblich, Melodien von hochdeutschen Liedern vorwiegend des 19. Jahrhunderts zu adaptieren, wobei allerdings viel von der manchmal mystisch-unheimlichen Stimmung

der Wattenküste verloren geht. Em Huisken wuchs mit Musik auf: der Vater war Jazzfan, spielte Schlagzeug und schrieb selber Lieder. In den Sommerferien gab es häufige Sessions mit einem hervorragenden Jazzpianisten auf einer ostfriesischen Insel. Intensiver Akkordeonunterricht legte die Basis für das Erlernen anderer Instrumente: Gitarre (autodidaktisch, Privatunterricht, diverse Workshops), Gesang, Mundharmonika,schließlich Bombarde und Hummel. www.emhuisken.de

Konzert am 3. Oktober um 20:00 Uhr im Kulturschloss Wandsbek.

Vorheriger Beitrag

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Letzte Kommentare

    Anzeige Parkettwelt Hamburg

    Anzeige

    Wandsbek-kulturell
    Anzeige atoz

    Anzeige

    Anzeige Jahnke

    Anzeige