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Der Tod und auch das Leben

Aufgeschlagen – Eine neue Seite Literatur und Kulinarisches im Jenfeld-Haus. Autorenlesung mit Gerold Coldewey.

Das Buch beginnt so: „Mein Leben? Sie fragen danach. Den größten Teil kennen Sie schon, haben gut sortierte Zettel in den Akten und können über sie verfügen. Doch die letzten Jahre bin ich Ihnen schuldig. Keine Schuld, die abzutragen wäre, sondern jene Pflicht, die man vom Freund auferlegt bekommt. Sie wissen es. Mein Hass hatte sich sorgfältig entwickelt, also keine sprunghaften Schübe aufgestauter Emotionen, sondern eine auslösende kleine auf (den ersten Blick unbedeutende) Geschichte zwischen jenem Mann und mir, den ich vorher zweimal sehen sollte, als Kind und dann als junger Mann mit Erwartungen an sein Leben.“
Wie beschreibt sich ein Leben? Was erklärt sich in ihm? Inwieweit schützen uns Konventionen und Identitäten vor den Widersprüchen und Eitelkeiten darin? Was macht ein Mann, der gedemütigt wurde? Axel C. macht Karriere. Er ist Opportunist und ein Blender. Nach vielen Jahren kehrt er an den Ort seiner Demütigung zurück, um Frieden zu finden. – Es gibt keinen Frieden.
Gerold Coldewey, Jahrgang 1947 lebt seit 1970 in Hamburg. Viele aus der Umgebung des Jenfeld-Hauses werden ihn kennen, denn er war an seiner Entstehung beteiligt…
In der Pause wird es einen Imbiss geben. Der Imbiss – nebst einem Aperitif – wird einen Bezug zum Autor, bzw. dem Buch aus dem gelesen wird, haben.

Die Lesung ist am 24. November um 19.00 Uhr im Jenfeld-Haus.

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