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Gartenwissen im Botanischen Sondergarten Wandsbek

Im Botanischen Sondergarten finden wieder Gartenwissen-Vorträge, Führungen und Ausstellungen statt. Eine telefonische Anmeldung unter 040/ 693 97 34 oder per E-Mail unter sondergarten@wandsbek.hamburg.de ist erforderlich. Für Fragen steht der Leiter des Botanischen Sondergartens, Herr Helge Masch, unter oben genannter Telefonnummer zur Verfügung. Weitere Informationen und Fotos zu allen Angeboten sind zu finden unter www.hamburg.de/wandsbek/veranstaltungen-im-sondergarten/.

Zurzeit werden Gartenwissen-Angebote sowohl als Präsenz-Veranstaltungen als auch als Online-Veranstaltungen angeboten.

Gartenwissen @home via Zoom

Interessierte können es sich zu Hause gemütlich machen und auf und mit ihrem Computer, Tablet oder Smartphone die „@home-Angebote“ aus dem Botanischen Sondergarten verfolgen und bereichern. Eine Anmeldung im Sondergarten ist ausreichend, eine Registrierung bei Zoom nicht erforderlich. Der Eintritt in den Online-Garten des Botanischen Sondergartens ist frei.

Gartenwissen @hortus

Angebote mit diesem Titel finden als Präsenz-Veranstaltungen im Botanischen Sondergarten, Walddörferstraße 273, 22047 Hamburg statt.

Mittwoch, 13. März 2024 – 18:30 bis 20 Uhr

Gartenwissen @home – Orchideenpflege  mit Martin Kirsch

Es werden die Lebensbedingungen der epiphytischen Orchideen dargestellt und daraus folgend Hinweise für ihre Pflege gegeben. Die Kultur mit speziellem Orchideenpflanzstoff in Töpfen erfordert regelmäßiges Umtopfen. Die beste Zeit dafür ist im Frühjahr mit dem Beginn des Wachstums. Das Umtopfen wird zunächst erläutert und anschließend praktisch demonstriert.

Um Anmeldung per E-Mail unter sondergarten@wandsbek.hamburg.de oder über das Online-Formular https://www.hamburg.de/wandsbek/anmeldung-gartenwissen wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Freitag, 15. März 2024 – 18:30 bis 20 Uhr

Gartenbummel @home – Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff  mit Gabriele Pricher (Gartendirektorin)

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Meran, Südtirol erstrecken sich über zwölf Hektar und weisen einen Höhenunterschied von 100 Metern auf. Das eröffnet spektakuläre Ausblicke auf die Gartenlandschaften, die umliegende Bergwelt und die Stadt Meran. Die Reise geht durch die vier Gartenwelten mit Pflanzen aus aller Welt, vorbei an sonnigen Terrassen und plätschernden Bächen. Den Südhang des Schlosses bestimmt das mediterrane Flair der exotischen Sonnengärten mit dem Olivenhain, den Kakteen, Aloen und Agaven. In den Wasser- und Terrassengärten verbinden Treppen und Wasserläufe die verschiedenen Ebenen. An der Nordseite des Schlosses erstrecken sich die Waldgärten mit Gehölzen aus Ostasien und Amerika. Zu guter Letzt gewähren die Landschaften Südtirols Einblick in die heimische Pflanzenwelt. Inmitten der Gärten thront Schloss Trauttmansdorff, das Kaiserin Elisabeth in den Jahren 1870/71 und 1889 für mehrere Monate als Rückzugs- und Erholungsort diente. Heute beherbergt es das Touriseum, Südtirols Landesmuseum für Tourismus.

Um Anmeldung per E-Mail unter sondergarten@wandsbek.hamburg.de oder über das Online-Formular https://www.hamburg.de/wandsbek/anmeldung-gartenwissen wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Bebauungsplanverfahren Tonndorf 35/Rahlstedt 139

Beteiligung der Öffentlichkeit (Veröffentlichung/öffentliche Auslegung) zum Entwurf des Bebauungsplans nach § 3 Absatz 2 Baugesetzbuch

Durch das Bebauungsplanverfahren Tonndorf 35/Rahlstedt 139 soll im Bereich zwischen Ellerneck, Feldlerchenweg und Lohwisch eine rückwärtige Bebauung in einem Wohngebiet ermöglicht werden. Insgesamt soll eine angemessene bauliche Entwicklungsmöglichkeit gesichert werden, die sich gleichzeitig dem Maßstab der städtebaulichen Verhältnisse vor Ort anpasst. Da es sich um eine Maßnahme der Innenentwicklung handelt, wird der Bebauungsplan im beschleunigten Verfahren aufgestellt. Von einer Umweltprüfung wird nach § 13 Absatz 3 Baugesetzbuch abgesehen.

Zum Entwurf des Bebauungsplanes Tonndorf 35/Rahlstedt 139 (Verordnung mit textlichen Festsetzungen, Planzeichnung, Begründung) sowie den vorliegenden umweltrelevanten Informationen wird in der Zeit vom 4. März 2024 bis einschließlich 4. April 2024 die Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt. Die Planunterlagen sowie die umweltrelevanten Informationen können in diesem Zeitraum im Internet auf der Seite des Serviceportals der Stadt Hamburg („Hamburg Service“) unter Verwendung des kostenlosen Online-Dienstes „Bauleitplanung“ unter der Adresse https://bauleitplanung.hamburg.de/eingesehen werden. Nach Auswahl des betreffenden Planverfahrens sind die Unterlagen dort im Bereich „Planunterlagen“ zu finden. Zusätzlich werden die Planunterlagen sowie die vorliegenden umweltrelevanten Informationen während der Dauer der oben genannten Beteiligungsfrist an Werktagen (außer sonnabends) montags bis donnerstags zwischen 9 Uhr und 16 Uhr und freitags zwischen 9 Uhr und 14 Uhr an folgendem Ort öffentlich ausgelegt: Bezirksamt Wandsbek, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung, Am Alten Posthaus 2, 22041 Hamburg, 4. Obergeschoss.

Während der Dauer der oben genannten Beteiligungsfrist können Stellungnahmen zum im Internet veröffentlichten bzw. ausgelegten Bebauungsplan-Entwurf abgegeben werden. Die Stellungnahmen können elektronisch über „Bauleitplanung online“ übermittelt werden. Die Abgabe von Stellungnahmen ist auch schriftlich oder zur Niederschrift bei der oben genannten Dienststelle möglich. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben.

Karte Geltungsbereich, © Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung

07.04. Hamburger Pflanzenmarkt auf Gut Karlshöhe mit großem regionalen Angebot

Gartenschätze, Marmeladenzauber und Elfenblumen: Der Hamburger Pflanzenmarkt auf Gut Karlshöhe ist einer der größten seiner Art in Hamburg und eröffnet die Gartensaison. Auch in diesem Jahr werden wieder mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher auf dem Gelände des historischen Gutshofs erwartet.

Der beliebte Pflanzenmarkt wird seit 2013 in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der Staudenfreunde e.V. (GdS) veranstaltet. Rund 60 kleine Gärtnereien und engagierte Hobbygärtner*innen aus Hamburg und dem Umland haben wieder ein großes Sortiment von Pflanzen im Angebot und die Auswahl wächst kontinuierlich.

Die ganze Vielfalt der Pflanzen aus der Region

Darauf können Sie sich freuenStauden, Kletterpflanzen, Gehölze, Obstbäume, Gemüsepflanzen, Gemüsejungpflanzen, Tomatenpflanzen, Gartengeräte, organischen Dünger, Kräuter und Saaten.

Garten-Schätze: Es gibt viel Dekoratives für Haus und Garten zu entdecken, Sie finden zum Beispiel Heilsteine, alte Gartengeräte aus Zink, Rost-Dekoartikel und bearbeitete Treibholzfundstücke. Köstlichkeiten wie Marmeladen oder Honig machen das Angebot perfekt.

Infostände und Leckereien: Vereine und Institutionen bieten Erfahrungsaustausch rund um Garten und Natur. Dabei sind unter anderem der NABU, die Loki Schmidt Stiftung, der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt, der Naturgarten e.V., der Imkerverein Hamburg-Bramfeld und die Gesellschaft der Staudenfreunde e.V. (GdS). Für das leibliche Wohl sorgt die Hobenköök Gut Karlshöhe mit raffinierten Gerichten aus regionalen und saisonalen Zutaten, Kleinigkeiten für Zwischendurch und leckerem Kuchen & Kaffee. Mit regionalen Produkten für Zuhause können sich die Besucher*innen in der kleinen Hobenköök Markthalle eindecken.

Kostenloser Pflanzenparkplatz: Auf dem kostenlosen Pflanzenparkplatz können Besucher*innen ihre Einkäufe bis zum Verlassen des Marktes zwischenlagern, auf Wunsch werden die Einkäufe auch zum Parkplatz transportiert.

Hamburger Pflanzenmarkt: Sonntag, 07.04.2024, 10 bis 16 Uhr; Karlshöhe 60 d, 22175 Hamburg; Kosten: 3 Euro Eintritt, Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren frei

www.gut-karlshoehe.de/veranstaltung/hamburger-pflanzenmarkt/ und

www.gdsstaudenfreunde.de/hamburger-pflanzenmarkt

Zeit für’s Pflanzen – Dein Beitrag zur Stadtnatur

Mach mit! Gärtnern verbessert das Klima deiner Stadt und sorgt für den Erhalt der Biodiversität. Mach Hamburg nachhaltiger und fördere in deinem Garten die Vielfalt von Pflanzen und Bodenlebewesen.

Mehr Infos zu den 17 globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen, die „Sustainable Development Goals“ (SDGs) findest du hier: https://unric.org/de/17ziele/

Hamburger Klimaschutzstiftung für Bildung und Nachhaltigkeit

Gut Karlshöhe, Karlshöhe 60 d, 22175 Hamburg

Telefon: +49 (0)40-637 02 49-0

info@hamburger-klimaschutzstiftung.de

www.hamburger-klimaschutzstiftung.de

Veranstaltungen:

Sekretariat: Claudia Bade, Ines Reimer

Telefon: 040-6370249-0

info@hamburger-klimaschutzstiftung.de

Gut Karlshöhe, Karlshöhe 60d, 22175 Hamburg

Alle Veranstaltungen auf Gut Karlshöhe finden Sie online unter www.gut-karlshoehe.de

Foto: Hamburger Klimaschutzstiftung

Bargeldloses Zahlen schließt Menschen mit Behinderung vom Busfahren aus

Viele Menschen mit Behinderungen sind nicht in der Lage, im Bus mit der Prepaidkarte zu zahlen, weil sie das Terminal mit Touchscreen nicht bedienen können. Das betrifft Menschen mit einer kognitiven oder einer Seh-Einschränkung. Häufig ist dies auch altersbedingt der Fall. Diese Menschen haben möglicherweise noch keinen Schwerbehindertenausweis oder er berechtigt sie nicht zu einer Freifahrt im ÖPNV. Die Verkehrsunternehmen bieten diesen Fahrgästen bisher keine Alternative zum Bezahlen an. Sie sind daher von Busfahrten ausgeschlossen.

„Vielen Menschen mit Behinderung ist es durch die Einführung der Prepaidkarte nicht mehr eigenständig möglich, mit dem Bus zu fahren. Der Hamburger Verkehrsverbund (hvv) grenzt damit Menschen aus“, stellt Angelika Antefuhr, Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg (BSVH) im Namen der Organisationen fest. „Das ist nicht hinnehmbar.“

Entsprechende Einwendungen, die durch das Kompetenzzentrum für ein barrierefreies Hamburg und weitere Expert*innen der Interessenvertretungen im Vorfeld an den hvv herangetragen wurden, ignorierte der Verkehrsverbund bisher und verwies darauf, dass Probleme evaluiert werden. „Barrierefrei sind […] Verkehrsmittel […], wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne besondere Hilfe auffindbar, zugänglich, verständlich und nutzbar sind. […]“, heißt es in § 5 im Hamburgischen Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (HmbBGG).

Im vorderen Bereich des Busses wird es aufgrund des eingeschränkten Raumes nicht möglich sein, eine barrierefreie Lösung anzubieten. Ebenso wenig, die digitale Anwendung für seheingeschränkte Menschen zugänglich zu machen. „Eine Benachteiligung liegt laut § 6 Absatz 2 des HmbBGGs erst dann nicht mehr vor, wenn angemessene Vorkehrungen getroffen wurden, die eine Benachteiligung ausschließen“, erklärt Angelika Antefuhr. „Wir erwarten also, dass der hvv umgehend eine barrierefreie Lösung für Betroffene anbietet.“

Erster Bauabschnitt des Projektes „Quartier Wandsbek Markt“ in Hamburg startet

Abriss des alten Karstadt-Parkhauses leitet Umgestaltung des bisherigen Einzelhandelsstandortes ein.

Mit dem „Quartier Wandsbek Markt” startet Union Investment eines der derzeit größten, privat finanzierten Transformationsprojekte Hamburgs. Unter Weiternutzung der vorhandenen Bausubstanz des ehemaligen Galeria Karstadt-Gebäudes von 1967 und der behutsamen Sanierung des historischen Karstadt-Gebäudes von 1922 wird im Zentrum Wandsbeks ein gemischt genutztes Quartier mit einer Gesamtfläche von über 45.000 m² entwickelt. Der bisher ausschließlich für den Einzelhandel genutzte Standort des neuen Quartiers wird im Rahmen des Projektes um gastronomische und kulturelle Angebote, eine private Hochschule und über 100 Wohnungen ergänzt und zu einem lebendigen Mittelpunkt im einwohnerstärksten Bezirk der Hansestadt aufgewertet. Die Fertigstellung des neuen Stadtquartiers ist bis Ende 2027 vorgesehen. Die Fraktionen des Bezirkes hatten bereits im September 2022 einstimmig grünes Licht zum Start des notwendigen Bebauungsplanverfahrens gegeben. Das Hamburger Immobilienunternehmen Union Investment – Eigentümerin des Ensembles und des unmittelbar anschließenden Shoppingcenters QUARREE – investiert in das Revitalisierungsprojekt einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag.

Während andernorts in Hamburg Großprojekte zum Stillstand gekommen sind, läuft die Umgestaltung des Quartiers an der Magistrale durch Wandsbek auf Hochtouren. Sichtbar wird der Baustart in diesen Tagen mit dem Abriss des Karstadt-Parkhauses. „Die Schaffung von Wohnraum, zum Teil gefördert, ist ein besonderes Anliegen des Bezirkes, dem wir mit unserer Planung entsprechen konnten“, sagt Ronald Behrendt, Projektleiter bei Union Investment. „Auch die Berücksichtigung unserer eigenen hohen Nachhaltigkeitsstandards kommt bei diesem Projekt zum Tragen“, so Bent Mühlena, Leiter Immobilienprojektmanagement bei Union Investment. „Hierzu gehört die behutsame Revitalisierung und Umgestaltung der Flächen hinter der historischen Fassade und der Erhalt des Rohbaus. Nur das alte Parkhaus von 1967 kann aufgrund seiner baukonstruktiven Eigenschaften nicht weitergenutzt werden.“

Mit der Freiräumung im Inneren der Gebäude und dem Rückbau hat Union Investment direkt nach dem insolvenzbedingten Auszug von Galeria Karstadt im Sommer 2023 begonnen. Zahlreiche hinterlassene Einrichtungsgegenstände wurden an karitative Einrichtungen, Vereine und Second-Hand-Läden gespendet.

Das Bebauungsplanverfahren wird aus heutiger Sicht im März 2025 abgeschlossen sein. Mit der Baugenehmigung rechnet Union Investment daher erst im Sommer 2025. Dann soll umgehend mit der zweiten Bauphase und den baulichen Maßnahmen für die neuen Gebäudeteile des Quartiers begonnen werden. Bis dahin werden sämtliche Rückbaumaßnahmen und Sanierungen im Bestand abgeschlossen sein.

„Wir freuen uns, mit der Unterstützung aller Bezirksfraktionen dem Standort in den nächsten Jahren ein neues Gesicht zu geben“, so Ronald Behrendt. „Das geschlossene Galeria-Haus wird in Wandsbek keine „Lücke“ hinterlassen. Im Gegenteil: Das Projekt ist die richtige Ergänzung an dieser Stelle und insofern auch ein Stückweit Stadtreparatur. Die städtebauliche Einbindung und die Öffnung des Baukörpers werden den Standort bereichern. Wir sind zuversichtlich, dass der neu entstehende Nutzungsmix sowie die hohe Aufenthaltsqualität des neuen Quartiers sich auch positiv auf die Umgebung auswirken werden.“

Der sich gegenseitig ergänzende und positiv beeinflussende Nutzungsmix ist Teil des Konzepts von Union Investment:

Die neuen Wohnungen sowie die rund 1.200 Studierenden der Hochschule NBS werden das Quartier beleben und zusätzliche Kaufkraft nach Wandsbek bringen, von der wiederum die gastronomischen Einrichtungen und der lokale Einzelhandel profitieren können. Einen besonderen Akzent will Union Investment dabei mit der neuen, über 1.500 m² großen zweigeschossige Halle mit mehreren Restaurants und kleinen Kiosken setzen. Die mit großzügigen Arkaden zur Wandsbeker Königsstraße geöffnete Halle soll das Gastronomieangebot im Wandsbeker Kerngebiet, vor allem die Abendgastronomie, stärken. Zudem will Union Investment mit der Halle einen Treffpunkt für die Wandsbekerinnen und Wandsbeker schaffen, in dem auch regelmäßig Kultur- und Musikveranstaltungen stattfinden können.

Das Quartier Wandsbek Markt verfügt über eine hohe Zentralität. Verkehrstechnisch bildet ein hochwertiger und leistungsfähiger ÖPNV das Rückgrat für den Standort, aber auch zwei ausgewiesene Velorouten binden das Quartier optimal an die Hamburger Innenstadt an. „Wir arbeiten an einem Mobilitätskonzept mit Fokus auf den ÖPNV, Radverkehr und Elektromobilität“, so Bent Mühlena.

Engagement in Wandsbek

Union Investment engagiert sich in Wandsbek seit vielen Jahren als Initiator oder Unterstützer vieler sozialer und gesellschaftlicher Projekte. Ihre starke Bindung an den Standort hat Union Investment in den vergangenen Jahren unter anderem auch mit umfassenden Investitionen dokumentiert. Hierzu gehört die umfassende Modernisierung de s QUARREE mit einer Investition von rund 40 Mio. Euro ebenso wie die Subventionierung der Modernisierung des CinemaxX-Kinos im QUARREE in Höhe von 1,5 Mio. Euro.

Feierliche Verleihung des Hamburger Bürgerpreises

Am 25. Januar wurde der 31. Hamburger Bürgerpreis verliehen. Es freut Sandro Kappe (CDU) ganz besonders, dass das Komitee auf seinen Vorschlag hin, den diesjährigen Anerkennungspreis an Angela Bulut und den Steilshooper Büd’l verliehen hat. Dies von keiner geringeren als der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen. Eine besondere Ehre für Steilshoop. Die mächtigste Frau in Europa, vielleicht sogar der Welt, zeichnet einen besonderen Verein aus Steilshoop aus. 

 

Der Landes- und Fraktionsvorsitzender der Hamburger CDU, Dennis Thering, begrüßte rund 600 Gäste im Rathaus, unter anderem die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen.  

Mit dem Hamburger Bürgerpreis, dem Anerkennungspreis und dem Peter von Zahn-Gedächtnispreis zeichnen die Abgeordneten der CDU Hamburg aus Bundestag, Bürgerschaft und Bezirksversammlung seit 1982 engagierte Menschen aus, die unsere Stadt so liebens- und lebenswert machen. 

Der Büd’l ist weitaus mehr als eine Lebensmittelausgabe im Stadtteil Steilshoop. Angela Bulut versorgt durch den Büd’l wöchentlich mehr als 400 Haushalte mit Lebensmitteln und dringend benötigen Drogerieprodukten. Dadurch profitieren mehr als die Hälfte der registrierten Haushalte des Stadtteils regelmäßig von diesem wichtigen Angebot. 

Die Einrichtung ist inzwischen für viele Menschen mehr als nur eine Lebensmittelausgabe geworden. Frau Bulut ist der Kontakt und der Austausch mit den Steilshoopern besonders wichtig. Den Menschen zuhören, Zeit für ein persönliches Gespräch finden – Angela Bulut engagiert sich tagtäglich dafür in ihrem Stadtteil.  

Wie Frau Bulut in ihrer Rede betont hat, geht der Preis nicht nur an Sie persönlich, sondern an ihr gesamtes Team. Vielen Dank für die tolle Arbeit! 

Sperrung des Eingangsbereiches des Bezirksamts Wandsbek

Im Eingangsbereich des Bezirksamtes Wandsbek in der Schloßstraße 60, 22041 Hamburg, werden ab Montag, den 5. Februar 2024, bis Freitag, den 1. März 2024, Bodensanierungsmaßnahmen durchgeführt. Der Haupteingang muss in diesem Zeitraum vollständig gesperrt werden. Besucherinnen und Besucher können das Gebäude über den Zugang bei der ehemaligen Kantine auf Höhe der Robert-Schuman-Brücke 4 erreichen. Ein barrierefreier Zugang ist über den Aufzug im Innenhof möglich. Der Weg wird vor Ort ausgeschildert sein. Bei den Arbeiten wird der Untergrund im Eingangsbereich vollständig entfernt und der Boden mit neuen Fliesen ausgestattet. Anschließend wird ein taktiles Leitsystem auf dem Boden aufgebracht, was einen barrierefreien Zugang zum Gebäude ermöglicht.

Saisonstart im BrookHus mit neuer Kunstausstellung: „Draußen – vor Ort“

Nach der Winterpause öffnet das Duvenstedter BrookHus am Samstag, 3. Februar 2024 wieder seine Türen. Zum Saisonbeginn präsentiert der NABU Hamburg ab Samstag, 3. Februar die Ausstellung „Draußen – vor Ort“ der Künstlerin Gisela Eckardt, die bis zum 17. März zu sehen sein wird. Die Vernissage findet am Sonntag, 4. Februar um 12 Uhr statt. Um Anmeldung für die Vernissage wird gebeten.

„Wir starten mit wundervollen Bildern von Gisela Eckardt in die neue Saison 2024. Auf Naturliebhaber*innen warten abwechslungsreiche Motive in unterschiedlichen Techniken“, freut sich NABU-Referentin und Leiterin des BrookHus, Dr. Stefanie Zimmer. Neben der Kunstausstellung ist das BrookHus auch in diesem Jahr wieder der ideale Ausgangspunkt für Touren durch die angrenzenden Naturschutzgebiete Duvenstedter Brook und Wohldorfer Wald. Die Mitarbeiter*innen des NABU helfen bei Fragen aller Art gern weiter, darüber hinaus gibt es umfangreiche Informationen sowie interaktive Stationen, um die Tier- und Pflanzenwelt der Umgebung kennenzulernen. Vorträge und wechselnde Kunstausstellungen runden das Angebot ab.

Zur Ausstellung: Die Hobbymalerin Gisela Eckardt liebt die Natur. Besonders angetan haben es ihr die Landschaften entlang der Nord- und Ostseeküste, die ihren ganz besonderen Reiz haben. Die meisten ihrer ausgestellten Aquarelle sind draußen in der Natur entstanden. Mit dem Skizzenbuch ist sie auf allen ihren Reisen und Spaziergängen unterwegs, findet beim Malen innere Ruhe und Freude und lässt sich von dieser Atmosphäre inspirieren. Neben der Aquarellmalerei experimentiert Gisela Eckardt zudem mit Techniken wie Acryl und Gouache. Eine Auswahl ihrer Arbeiten stellt sie im BrookHus vor.

Die Ausstellung läuft vom 3. Februar bis zum 17. März. Am Sonntag, 4. Februar wird die Künstlerin Gisela Eckardt zur Vernissage ab 12 Uhr persönlich anwesend sein und Fragen zu ihren Werken beantworten. Für die Vernissage ist eine Anmeldung erforderlich unter www.NABU-Hamburg.de/anmeldung. Die Ausstellung kann ansonsten während der regulären Öffnungszeiten besucht werden. Diese sind im Februar und März jeweils am Samstag, Sonntag und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist jeweils frei.

Hamburger Klimafonds stellt 200.000 Euro für Klimaschutzprojekte bereit

Ab sofort läuft die neue Bewerbungsrunde für Klimaschutzprojekte gemeinnütziger Organisationen beim #moinzukunft Hamburger Klimafonds. Bis zum 28.02.2024 können wieder Projektanträge mit innovativen Ideen rund um Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei der Hamburger Klimaschutzstiftung eingereicht werden. Für 2024 stehen 200.000 Euro an Fördergeldern zur Verfügung – bei maximal 20.000 Euro pro Projekt.

Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) unterstützt in Kooperation mit der Hamburger Klimaschutzstiftung seit 2019 mit dem #moinzukunft Hamburger Klimafonds erfolgreich zivilgesellschaftliches Engagement für Klimaschutz, Klimaanpassung und Nachhaltigkeit. Die Jury mit Expertinnen und Experten aus Behörde, Wirtschaft und Wissenschaft entscheidet über die nächsten Förderprojekte. Gemeinnützige Institutionen mit Sitz in Hamburg können bis zum 28.02.2024 Anträge für die Förderrunde 2024 bei der Hamburger Klimaschutzstiftung einreichen.

Umweltsenator Jens Kerstan: „Jedes Jahr bin ich aufs Neue begeistert und beeindruckt, was für originelle und spannende Ideen die Hamburgerinnen und Hamburger haben, um den Klimaschutz in unserer Stadt weiter zu bewegen. In der Politik arbeiten wir jeden Tag daran, Klimaschutz in Hamburg voranzubringen – doch wir sind dabei auch auf die Zivilgesellschaft angewiesen. Mit dem #moinzukunft Hamburger Klimafonds fördern wir vielversprechende Projekte, denn Engagement und Kreativität sollen nicht an der Finanzierung scheitern. Wir rechnen mit vielen neuen cleveren und kreativen Ideen und Anträgen – ich bin sehr gespannt.

Dr. Alfred Lumpe, Vorstand der Hamburger Klimaschutzstiftung: „Wir wollen auch in diesem Jahr wieder insbesondere engagierte kleinere Akteurinnen und Akteure dabei unterstützen, ihre Klimaschutzideen in Hamburg umsetzen zu können. Die Jury erwartet mit Spannung ein großes Themenspektrum bei den Einsendungen.

Der #moinzukunft Hamburger Klimafonds unterstützt seit 2019 Hamburger Initiativen und Projekte, die das Bewusstsein für die globalen und lokalen Auswirkungen des Klimawandels schärfen. Er hat bisher bereits mehr als 100 Projekte gefördert. Dazu zählen u. a. die Planet Guardians, ein Umweltbildungsprogramm der Rüm Hart Stiftung für Schülerinnen und Schüler, eine Tagungsreihe des Projekts Lokalkraft, das lokale Zukunftswerkstätten in der Stadt vernetzt oder Workshops für den urbanen Speisepilz-Anbau des Projekts Stadtpilze des Curious Community Labs.

Der Blauregen ist die Giftpflanze des Jahres 2024

Zum 20. Mal gibt der Botanische Sondergarten Wandsbek das Ergebnis der Wahl zur „Giftpflanze des Jahres“ bekannt. Im Gegensatz zu anderen Nominierungen im Bereich „Natur des Jahres“ konnte jede Person Kandidaten vorschlagen und sich an der Abstimmung beteiligen.

Am 15. Dezember 2023 endete die 200-tägige Abstimmungsfrist. Der Blauregen ging daraus als Sieger hervor. So trugen 29,7 Prozent (775 der 2.610 gültigen Stimmzettel) den Namen der beliebten Kletterpflanze. Die Wahlbeteiligung lag bei diesem Durchgang deutlich über dem Durchschnitt (1541 Stimmen).

Ziel der Aktion war und ist, dass sich Menschen kritisch mit dem Thema „Giftpflanzen“ auseinandersetzen, Fragen stellen und sie gegebenenfalls auf die giftige Wirkung einiger Pflanzen aufmerksam gemacht werden. Pflanzen mit giftigen Inhaltsstoffen haben allerdings keinen Makel und sollten daher grundsätzlich nicht aus den Gärten und der Natur entfernt werden.

Über die Giftpflanze des Jahres 2024:

Nach dem sehr stark giftigen Goldregen, der 2012 zur Giftpflanze des Jahres gewählt wurde, wird mit dem Blauregen zum zweiten Mal ein Schmetterlingsblütler (Fabaceae) zur Giftpflanze des Jahres gewählt. Der Blauregen ist eine sehr wüchsige, verholzende Kletterpflanze, die nur sommergrün ist. Je nach Art und Sorte erreichen die Pflanzen eine Höhe von rund 30 Metern. Keine der sechs bis zehn Arten ist auf dem europäischen Kontinent heimisch. Sie stammen aus China, Australien, Nordamerika und Ostasien, gedeihen aber auch in unseren Breiten ohne zusätzlichen Winterschutz gut.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.hamburg.de/giftpflanze-des-jahres.

Erste Hilfe bei Vergiftungen:

Bei dem geringsten Verdacht einer Vergiftung sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Auch die Giftinformationszentralen sind kompetente Ansprechpersonen, die rund um die Uhr erreichbar sind und Auskunft geben. Das Giftinformationszentrum Nord beispielsweise kann im Notfall unter der Nummer 0551 / 19240 erreicht werden.

Es geht weiter:

Die Aktion „Giftpflanze des Jahres“ geht weiter. Bis zum 20. Mai 2024 können Kandidatenvorschläge für die Wahl der Giftpflanze des Jahres 2025 eingereicht werden.

Aus diesen Vorschlägen wird jeweils eine giftige Nahrungspflanze, eine Staude, ein Gehölz und eine Kübel-/Zimmerpflanze sowie eine ein- oder zweijährige Pflanze zur Wahl gestellt.

Die Wahl der „Giftpflanze des Jahres“ 2025 beginnt am 1. Juni 2024 und endet am 15. Dezember 2024.

Die Vorschläge können über das Online-Formular http://www.hamburg.de/wandsbek/gdj-kandidaten-vorschlag/ oder telefonisch unter 040 – 693 97 34 eingereicht werden. Online können Interessierte sich auch für den Themen-Newsletter „Giftpflanzen“ eintragen.

Weiterhin werden Materialien für externe Wahllokale, z.B. in Naturerlebnishäusern, und Arbeitsmaterialien für die Thematisierung und Abstimmung in Schulkassen zur Verfügung gestellt.