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Arbeitsplatz von Jens Cords für die Nachwelt erhalten

 

Arbeitsplatz Jens Cords

Dem Bürgerverein Rahlstedt und dem Rahlstedter Kulturverein ist es gelungen, den Arbeitsplatz des Rahlstedter Künstlers Jens Cords zu sichern. In einigen Wochen soll der Raum für Besucher zugänglich sein.

Ende 2013 hatte Jens Cords seinen Wohn- und Arbeitssitz in Rahlstedt aus Altersgründen aufgegeben. Der Bürgerverein sprach mit Cords darüber, dass in Rahlstedt ein Stück der Arbeitswelt des Künstlers erhalten bleiben sollte. Der Künstler stimmte spontan zu und stellte seinen Arbeitsplatz, wie er ihn verlassen hatte, zur Verfügung. Zusammen mit dem Kulturverein wurde der „Umzug“ in Angriff genommen.

Horst Schwarz, Vorsitzender des Bürgervereins: „Wir sind mehr als zufrieden, dass für Rahlstedt die Wirkungsstätte des weit über Rahlstedt hinaus bedeutenden Künstlers erhalten werden kann. Jens Cords bleibt so weiter ein Sohn Rahlstedts.“

Carmen Hansch vom Kulturverein ergänzt: „Wir haben in einer gemeinsamen Aktion ein Stück Rahlstedt erhalten können und danken allen, die den Umzug ermöglichten, besonders Jens Cords für seine Zustimmung, seiner Tochter Annette Ampadu für ihre große Mithilfe bei der Auswahl und Bereitstellung der Arbeitsmittel und Karl-Heinz Böttger für die Zurverfügungstellung des Raumes.“

 

Beide äußerten sich auch außerordentlich zufrieden über die gute Zusammenarbeit der beiden Vereine. Nur gemeinsam konnten sie diese Aufgabe bewältigen.

 

Jens Cords, am 21.Juli 1932 in Hamburg geboren, studierte ab 1953 an der Hochschule für Bildende Künste u. a. bei dem Bauhaus-Künstler Kurt Kranz. Anschließend machte er in der Hamburger Kunstszene Furore. Von 1972 bis 1983 druckte er für Horst Janssen, den er schon vom Studium her kannte, mehr als 30 000 Radierungen. Anschließend wandte er sich wieder verstärkt dem Aquarell zu und schuf vorrangig Stillleben. Cords hatte Einzelausstellungen im In- und Ausland.

 

Jens Cords lebte und arbeitete in Rahlstedt. Hier entstanden viele Arbeiten mit Rahlstedter Motiven. Mit dem Zeichenstift machte er auf viele negativen Veränderungen aufmerksam und erinnerte in seinem Werk „Unser Heimatmuseum“ an Erhaltenswertes und beklagte den Abriss von Kulturgütern. Seine Bildunterschriften versah er mit anklagenden Kommentaren.

 

Der Raum wird in den nächsten Wochen von allen Beteiligten unter der Anleitung von Jens Cords aufgebaut und hergerichtet. Bei der feierlichen Eröffnung hat der Künstler sein Erscheinen zugesagt.

 

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