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Amsel ist in Hamburg Spitze!

Unbenannt-1NABU: Über 1.300 fleißige Vogelzähler nahmen in Hamburg an der „Stunde der Wintervögel“ teil. Der häufigste Wintervogel in Hamburg ist die Amsel. Bei der sechsten bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ verdrängte sie in der Hansestadt die Vorjahressiegerin Kohlmeise auf den zweiten Platz.1.393 Vogelfreunde haben in Hamburg bei Deutschlands größter wissenschaft-licher Mitmachaktion, die vom 8. bis 10. Januar stattfand, teilgenommen – ein neuer Rekord. Sie übermittelten Ergebnisse aus 892 Gärten und zählten insgesamt 27.917 Vögel. Auch bundesweit war die Beteiligung mit über 91.000 Teilnehmer/innen und 2,5 Millionen gezählten Vögeln sehr groß. Im vergangenen Winter beteiligten sich 77.000 Menschen mit Meldungen aus knapp 53.000 Gärten an der Aktion.In Hamburg bestätigen sich bei der Auswertung der Vogelzählung die Ergebnisse der Vorjahre: Nach dem Wechsel an der Spitze zwischen Amsel und Kohlmeise folgt auf dem dritten Platz erneut die Blaumeise. Mit deutlichem Abstand schafft es der Haussperling auf Platz 4. Früher eine sehr häufige Art, ist er mittlerweile nur noch in 32 % der Hamburger Gärten und Parks anzu-treffen. Der Haussperling baut sein Nest gerne in Nischen von Gebäuden und sollte von Hausbesitzern geschützt und gefördert werden. Diese Art ist im Gegensatz zum Feldsperling nicht so leicht in Nistkästen anzusiedeln. Doch wo Haussperlinge bereits am Gebäude brüten, kann der lokale Bestand durch die Aufhängung geeigneter Nistkästen gefördert werden. Auf den Haussperling folgt der Feldsperling auf Rang 5 der häufigsten Wintervögel in Hamburg. Die große Überraschung des Jahres 2016 liegt auf Platz 11 der häufigsten Arten: Der Erlenzeisig ist der „Shooting Star“ des Winters. Im Vergleich zum Vorjahr (Platz 21) wurden mehr als dreimal so viele Erlenzeisige wie im vergangenen Jahr in Hamburg gezählt. „Der Bestand des typischen Wintergastes war deutschlandweit und auch in Hamburg  sehr hoch“, erklärt Marco Sommerfeld, Referent für Vogelschutz beim NABU Hamburg. „Grund für diese Zahlen ist eine so genannte Invasion aus dem Norden. Sie tritt ein, wenn die Zeisige in Skandinavien im Sommer besonders viele Junge aufgezogen haben, für die das Futterangebot dort im Winter nicht ausreicht“, erläutert Sommerfeld.Der Stieglitz – Vogel des Jahres 2016 – war mit 200 Individuen ebenfalls in Hamburgs Gärten und Parks vertreten. Außerdem gehörte der Star zu den eindeutigen Gewinnern der Aktion. Die Stare, eigentlich Zugvögel, wollten bei der milden Witterung gar nicht weg und konnten sich dementsprechend von Platz 50 auf Platz 17 verbessern.  Bundesweit hat sich der Hausperling wie im Vorjahr den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten gesichert. Hier folgen auf den Plätzen zwei bis fünf Kohlmeise, Blaumeise, Feldsperling und Amsel. Bereits in den vergangenen Jahren waren die Spatzen knapp an den Meisen vorbeigezogen. Auch bei der NABU-Aktion „Stunde der Gartenvögel“, die jedes Jahr im Mai durchgeführt wird, landen die Spatzen seit vielen Jahren auf Platz eins.Nun bleibt abzuwarten, welche Ergebnisse die nächste Vogelzählung vom 13. bis 15. Mai 2016 liefert. (Foto: Bonkwald)

Die Zählergebnisse können Sie auf unserer Internetseite                                                     http://www.NABU-Hamburg.de/stundederwintervoegel oder bundesweit unter  http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundederwintervoegel/ergebnis/15417.html abrufen.

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